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In einer Woche sitze ich um diese Uhrzeit in einem Flughafenterminal in Frankfurt und warte darauf, dass mein Flug aufgerufen wird. So schnell vergeht die Zeit. Es kommt mir vor, als hätte ich mir gestern erst den Wanderführer gekauft und wäre heute im Reisebüro gewesen und hätte die Tour gebucht. Ich weiß nicht wie viel Zeit an Vorbereitung in diesem Urlaub steckt. Man könnte denken, da ja alles von einem Reiseveranstalter organisiert ist, hat man als „normaler“ Teilnehmer keinen Aufwand und keine Arbeit im Vorfeld.

Das fängt an bei der Ausrüstung die ich mir seit über einem Jahr angefangen habe zusammenzukaufen. Immer im Hinblick auf diese und weitere Touren in dieser Größenordnung. Unzählige Kleinigkeiten, von Anfragen an den Reiseveranstalter, Bestätigungen vom Zoll, über Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft vor Ort, bis zur Verteilung meines Gepäcks. Worte wie Höhenkrankheit, Ödem oder Akklimatisierung waren vor 6 Monaten noch größtenteils Fremdworte für mich. Ich wusste zwar, dass es so etwas gibt, aber was genau dahinter steckt wusste ich nicht. Im November 2007 habe ich aufgehört zu rauchen. Es ging zum einen um den finanziellen Aspekt, aber auch um die Kondition und die körperliche Verfassung. Vermieden wird ein eventuelles Auftreten der Höhenkrankheit dadurch zwar nicht, aber schaden wird es auch nicht. Es unterstützt auf jeden Fall den Körper und macht ihn leistungsfähiger. Wie ich dann die Höhe im Endeffekt vertrage wird sich allerdings erst auf der Tour zeigen.

Auf die Tour fühle ich mich sehr gut vorbereitet. Meine Ausrüstung passt und nach den heutigen zwei Auffrischungsimpfungen ist nun auch mein Impfstatus komplett. Konditionell konnte ich krankheitsbedingt die letzten zwei Wochen leider nichts mehr machen, aber innerhalb von diesen zwei Wochen werde ich meine Kondition nicht verloren haben.

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