Hochstaufen – Chiemgauer Alpen

Nach dem verregneten Wochenende ist das Wetter heute optimal. Wer weiß wie lange es so bleibt und bevor es zu spät ist, geht es mal wieder hoch hinaus.
Mit 1771m ist der Hochstaufen nur ein paar Meter kleiner als sein direkter Nachbar, der Zwiesel, aber aufgrund seiner Lage ist er ein echter Blickfang. 10 verschiedene Wege, in allen Schwierigkeitsgraden, führen auf den Bad Reichenhaller Hausberg. Da ich heute nicht viel Zeit habe, entscheide ich mich für eine einfache Variante.
Los geht es in Bad Reichenhall. Von hier führt der Weg über den Ortsteil Nonn hinauf zur Padinger Alm. Hier beginnt der eigentliche Wanderweg hinauf auf den Oberstaufen und zu dem sehr exponiert gelegenen Reichenhaller Haus. Kurz nach der Padinger Alm hat man die Wahl entweder die einfache Variante über die Bartlmahd zu wählen, oder man entscheidet sich für die anspruchsvollere Version über die Steinernen Jäger. Hier ist allerdings Trittsicherheit und eine gewisse Erfahrung Voraussetzung (zumindest wenn man dem Schild an der Weggabelung Glauben schenken darf). Zudem dauert der Anstieg über die Steinernen Jäger länger. Wie schon erwähnt, habe ich mich aus Zeitgründen und weil ich nur leichte Schuhe dabei hatte, für den Aufstieg über die Bartlmahd entschieden. Der Weg führt am Anfang durch den schattigen Wald und mit erreichen der Baumgrenze wird der Untergrund zunehmend steiniger. Sobald man aus dem Wald heraus kommt werden die ersten Blicke auf Bad Reichenhall und die umliegenden Berge frei. Das Panorama ist dem vom Aufstieg auf den Zwiesel sehr ähnlich; schließlich liegen die Berge ja nicht weit auseinander. Steinig führt der Weg immer weiter nach oben zum, noch nicht sichtbaren, Gipfel und dem darunter liegenden Reichenhaller Haus. Nach 2:02 Stunden erreiche ich, leicht außer Atem, den Gipfel. Im Normalfall benötigt man 3 – 3 1/2 Stunden für den Aufstieg wenn man sich Zeit lässt, aber die hatte ich ja nicht.

Auf dem Weg Rückweg gönne ich mir noch eine kurze Pause am Reichenhaller Haus, bevor es im flotten Tempo wieder nach unten geht.

Mal schauen wann ich mich an einen der anderen Aufstiegswege mache, aber dann mit mehr Zeit.

2 Gedanken zu „Hochstaufen – Chiemgauer Alpen“

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