Joe Simpson – Sturz ins Leere

Joe Simpson und Simone Yates haben als erste Bergsteiger die Westwand des Siula Grande in den Anden durchstiegen. Beim Abstieg vom Gipfel führt die unglückliche Verkettung von Umständen dazu, dass Joe in die Tiefe fällt und lediglich von Simon am Seil gehalten wird. Die Situation scheint aussichtslos uns Simon steht vor der Wahl, mit dem Seil und Joe in die Tiefe gerissen zu werden, oder das Seil durchzuschneiden und so zumindest sein Leben retten zu können.
Er entschließt sich für die zweite Variante. Geplagt von Schuldgefühlen und voll Trauer über Joes Tod, rettet er sich ins Basislager.
Joe aber überlebt den Sturz und versucht nun, in einem einzigartigen Kampf mit sich selbst und den äußeren Umstanden, den Weg zurück ins Basislager zu finden.

Dieses Buch ist so packend und mitreisend geschrieben, wie ich es bis jetzt noch nicht erlebt habe.
Joe Simpson schildert detailliert seine Qualen und Gefühle die ihn auf seinem Weg begleitet haben. Auch die eingeschobenen Schilderungen seines Partners über dessen Gefühle und Gedanken sind sehr packend geschrieben.
Man fühlt sich während dem Lesen, als wäre man bei dieser Tragödie im Mai 1985 selbst dabei gewesen.

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