Rückkehr zum Schneibstein

Vor acht Tagen, während der Königssee-Umrundung, war ich das letzte Mal auf dem Schneibstein. Da das Wetter damals nicht so toll war wollte ich heute wieder auf den Schneibstein um eventuell etwas bessere Bilder mit den Steinböcken zu machen, sofern welche oben sind.
Bei sternenklarem Himmel und angenehmen Temperaturen starte ich meine Tour gegen 4:00 Uhr am Parkplatz Hinterbrand. Ursprünglich wollte ich die Strecke über die Skipiste und das Carl-von-Stahl-Haus bis zum Gipfel laufen, aber irgendwie wollten meine Beine nicht und so geht es im schnellen Wandertempo nach oben.
Nach 1 Stunde und 40 Minuten komme ich gerade rechtzeitig zur Morgendämmerung auf dem Gipfel an.

Bis auf vier Gämsen die das Weite suchen als ich oben ankomme, sehe ich zunächst keine weiteren Tiere.
Ein paar Augenblicke später sehe ich dann endlich vier Hörner in die Luft ragen.

Ich bleibe zunächst auf Abstand um die Steinböcke nicht zu erschrecken. Nur langsam nähere ich mich ihnen. Allmählich wird es heller und ich kann mich etwas näher heran wagen um die ersten Fotos zu machen.

Wichtig ist, dass man sich langsam bewegt und sich nicht zu schnell nähert.
Nach den ersten Bildern entferne ich mich wieder um die aufgehende Sonne zu fotografieren.

Nachdem die Sonne aufgegangen ist wird das Licht langsam besser und ich wage noch ein paar weitere Aufnahmen.

Nach und nach entfernen sich die zwei Steinböcke immer mehr aus dem Gipfelbereich und ich begebe mich wieder auf den Weg nach unten.
Den Downhill zum Carl-von-Stahl-Haus und weiter zum Parkplatz Hinterbrand lasse ich mir natürlich nicht entgehen, aber so schnell wie bei „Mensch gegen Maschine“ bin ich heute natürlich nicht.
Nach einer knappen Stunde ist der Abstieg geschafft und ich fahre wieder nach Hause, während viele Wanderer erst ihre Tour beginnen.
Die heutige Tour hat sich definitiv gelohnt. Nicht nur der herrliche Sonnenaufgang, sondern auch die erneute Begegnung mit den Steinböcken war eine tolle Sache. Der Schneibstein ist am frühen Morgen immer eine Tour wert.

2 Gedanken zu „Rückkehr zum Schneibstein“

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