Grünstein

Es gibt viele Zustiege auf den Grünstein. Mal mehr, mal weniger landschaftlich reizvoll, mal kurz, mal etwas länger.
Die heutige Tour mit Torsten und Kai führt uns auch auf den Grünstein, auf einer relativ langen Route mit tollen Ausblicken.
Vom Wanderparkplatz Hammerstiel in Hinterschönau geht es Richtung Watzmannhaus.
Vorbei an der Stubenalm, der Mitterkaseralm und hinauf zur Falzalm.


An der Falzalm angekommen gönnen wir uns eine kurze Pause und genießen die Aussicht auf die Berge.

Über den Falzsteig geht es im Anschluss hinunter zur Kühroint-Alm. Die ersten Passagen des Steigs sind mit Drahtseilen versichert, bevor es danach, schön moderat und mit leichtem Gefälle, zur Kühroint-Alm geht.

Wenige kleine Schneefelder liegen noch auf dem Weg, die man aber ohne große Probleme überqueren kann.
Auf der Kühroint-Alm angekommen geht es gleich weiter zum Aussichtspunkt Archenkanzel. Diesen tollen Blick auf den Königssee und St. Bartholomä darf man sich natürlich nicht entgehen lassen.

Über die Küroint-Alm geht es danach weiter zum Grünstein. Anfänglich verläuft der Weg auf der breiten Forststraße, bis man nach ungefähr einem Kilometer nach rechts auf einen Pfad einbiegt, der sich relativ flach hinüber zur Grünsteinhütte zieht.
Von hier ist es nur noch ein letzter Anstieg durch den Wald, bevor man den beliebten Aussichtsgipfel erreicht.
Das Wetter, der Ferienbeginn und die Musi die auf der Hüttn spuit, locken natürlich viele Besucher auf den Gipfel und der Ausstieg des Klettersteigs spuckt unaufhörlich Klettersteiggeher aus.


Ruhe sucht man heute hier oben vergebens. Wenn, dann muss man ganz früh hier her kommen oder spät am Abend.
Wir verlassen den Gipfel in Richtung Norden und steigen auf einem schmalen Pfad durch den Wald auf der anderen Seite ab (vielen Dank an Michaela für diesen Tipp). Ein toller Trail führt auf weichem Waldboden nach unten (hier muss ich unbedingt mal laufen), spuckt uns auf den Wanderweg, bevor es auf einem schmalen mit Wurzeln und Steinen durchsetzten Pfad weiter nach unten geht; zurück zum Parkplatz.
Eine ausgiebige Tour, die sich anbietet, wenn man schon alle Anstiege auf den Grünstein kennt und etwas Abwechslung sucht. Die verfallene Falzalm, der Blick von der Archenkanzel und die Aussicht vom Gipfel des Grünsteins, lassen bei dieser Tour keine Wünsche offen.

4 Gedanken zu „Grünstein“

  1. Noch ein Gedicht -aber dieses Mal auch mit Scharen von Menschen, wohl zu Pfingsten nirgendwo anders, aber dafür wirst du an ruhigeren Wochenenden wieder genügend Platz haben, die Stille und vor allem die gigantischen Aussichten genießen können.

    Was ich noch sagen wollte: ich finde es toll, dass junge Menschen wie du sich so gerne draußen bewegen, das ist leider auch nicht die Regel, darüber freue ich mich als schon immer gerne Bewegende besonders. Wie kommt das – von dir alleine oder bist du schon von deine Eltern zur Bewegung von klein auf mitgerissen worden ❓

    1. Vielen lieben Dank Margitta.
      Ja, an Pfingsten war hier die Hölle los, aber das kennst du ja sicherlich auch nur zu gut. Die ruhigeren Tage kommen wieder und wenn man sich „antizyklisch“ bewegt, dann hat man auch an stark frequentieren Wochenenden seine Ruhe.
      Meine Eltern haben mich früher in diese Gegend mit in den Urlaub genommen und irgendwie hat es mir so gut gefallen, dass ich auch später noch gerne hierher gefahren bin und nun sogar hier wohnen darf.
      Die Sache mit der Bewegung stockte mal in den wilden Teenie-Jahren, aber ich habe zum Glück wieder zurück gefunden.
      Etwas ausführlichere Infos gibt es demnächst, wenn ich mal dazu komme einen kleinen Artikel zu verfassen ;-).

      Viele Grüße

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