Du isst was du isst!

Die deutsche Trailrunning-Welt diskutiert über Vereine und Verbände und ich mache mir Gedanken um die wirklich wichtigen Sachen im Leben…um das Essen!
Nachdem das ein oder andere Bild, meines Kanada-Trips auf Facebook, für etwas Diskussionsstoff gesorgt hat, habe ich mir gedacht, ich schreibe mal etwas über meine Essgewohnheiten.

Vorweg:
Ich habe nichts gegen Vegetarier (egal ob ovo, lacto, wasauchimmer), Veganer, Frutarier, Pescetarier und was es noch alles gibt.
Jeder soll das essen was er mag und was er für richtig hält und die anderen sollen das einfach akzeptieren.

Wo wir beim Thema wären:
Wenn man in Kanada oder allgemein in Amerika unterwegs ist, dann geht eigentlich kein Weg an einem dieser amerikanischen Frühstücks-Restaurants vorbei. Dort wo es morgens diese genialen Sandwiches gibt oder diese riesengroßen Omeletts oder diese gigantischen Pancakes oder alles auf einmal.
Wenn ich nun ein Bild dieses Frühstücks auf Facebook poste, dann bedeutet das nicht, dass ich mir jeden Morgen solch eine gigantische Portion reinhaue. In 18 Tagen, war das dreimal der Fall, die restlichen Male gab’s Müsli mit Chia-Samen und Obst.
Auch zu Hause gibt es morgens nur Müsli, ganz ohne Speck, ganz ohne Wurscht und ganz ohne Pancakes.

Sicherlich kann man seine Ernährung immer irgendwo, irgendwie optimieren. Es geht immer gesünder und immer natürlicher.

Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich absolut zufrieden bin. Ich drücke mir abends gerne Mal ne Pizza rein und kann durchaus, vor Antritt einer 700 Kilometer langen Autofahrt, einen Großteil der Fast-Food-Restaurants mit dem goldenen M an der Strecke aufzählen.
In 18 Tagen Kanada, gab es bestimmt 15 McFlurry, was aber nicht heißt, dass es auch 15 Portionen Pommes und Burger gab, denn so ein Eis kann man auch ohne Burger, Pommes und Softdrink kaufen.

Mit anderen Worten:
Ich weiß, dass ich mich nicht immer so ernähre wie andere es tun oder wie andere es von mir denken oder erwartet hätten, aber es schmeckt halt einfach so gut und so lange es noch geht…warum nicht?
Solange man sich die Kalorien wieder runter läuft gibt es keine Probleme.

Man lebt nur einmal und wenn man es richtig anstellt, dann ist einmal auch genug!

In diesem Sinne

Einen guten Appetit

Es darf gerne diskutiert werden…aber erst das Video anschauen!

6 Gedanken zu „Du isst was du isst!“

  1. Finde es schlimm, dass du dich wohl genötigt gefühlt hast über deine Essgewohnheiten schreiben zu müssen. Du bist niemanden Rechenschaft schuldig, nur dir selbst. Ich persönlich finde das extrem sympathisch, dass du dir auch mal ne Pizza oder ein Burger gönnst. Und so sportlich wie du bist, kann das sicherlich auch nicht schaden.

  2. Mein Reden, Steve.

    Ich kann mir den Aufruhr auf Facebook richtig vorstellen.

    Du sagst es recht deutlich und ich kann es nur unterstreichen: Man lebt nur einmal.

    Solange man nicht nur pur wider jeder Vernunft lebt, ist alles gut.

    Guten Appetit

    LG Volker

  3. Ach, dieses ultragenaue Analysieren jedes Happens halt‘ ich eh nicht aus – und ich nehm‘ auch keinem ab, dass man sich dabei wohlfühlen soll.
    Essen muss doch auch Spaß machen! Und das tut’s nur, wenn man (zumindest hin und wieder) auch einfach mal das ist, worauf man Lust hat.
    Hieraus sofort Schlussfolgerungen auf Zivilisationskrankheiten, Übergewicht (bei einem Läufer, der worklch viel unterwegs ist, hä?!) und dgl zu ziehen funde ich völlig daneben. Wer mit sowas ankommt, hat meines Erachtens selbst das gesunde Maß schon längst verloren.
    Ich halte es ähnlich wie Du – rechtfertigen muss sich trotzdem keiner.

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