Direkter Downhill

Die letzten Tage ging mir diese Idee schon durch den Kopf und nach ein paar kleineren Versuchen geht es heute mal etwas konkreter zur Sache…auf der Suche nach dem direkten Downhill.

Der Schnee sorgt beim Trailrunning gerade bergauf für wesentlich mehr Anstrengung und lässt uns andere Muskelgruppen beanspruchen, aber dafür entlohnt er uns für unsere Mühen sobald es bergab geht…gibt uns Geschwindigkeit und dämpft die Landung.
Wenn die Schneeauflage passt, und das tut sie bei uns im Moment, dann kann man sogar direkt weglos in den Downhill starten. Durch den Wald, durchs Unterholz und über steile Felskanten. Der Schnee ermöglicht Linien, an die im Sommer nicht zu denken ist.
Die Aufzeichnung startet am Beginn des Wanderweges hinauf zur Padinger Alm und dann geht es auf dem Sommerweg Richtung Bartlmahd am Hochstaufen, bis auf eine Höhe von 940m. Im Anschluss geht es auf dem direktesten und kürzesten Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Die 420 Höhenmeter überwinde ich im Aufstieg auf einer Strecke von 2,45 Kilometern in 27:30 Minuten.
Der anschließende Downhill verläuft über 1,75 Kilometer und dauert nur noch 11:40 Minuten.
Dabei schaffe ich es sogar einmal auf eine Geschwindigkeit von über 60 Höhenmetern pro Minute und das obwohl ich dabei noch Bäumen ausweichen muss.

Zack…die Idee für diesen Winter ist geboren.
Es müsste bei optimalen Verhältnissen eigentlich möglich sein, im direkten Downhill, eine Geschwindigkeit von 100 Höhenmetern pro Minute zu erreichen. Den passenden Untergrund, optimale Lawinenlage und steiles Gelände vorausgesetzt.
Mal schauen was sich diesen Winter noch machen lässt.

direct

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