Hey, was LABER (scht) du?

Nein, keine Angst, das sprachliche Niveau sinkt nicht noch weiter, aber ich konnte mir dieses Wortspiel einfach nicht verkneifen. Hier geht es nicht im sprachliche Ergüsse, sondern um meinen Trailrun auf den Laber in den Ammergauer Alpen bei Oberammergau.

Man muss auch mal über den berühmten Tellerrand schauen und da bietet sich ein Aufenthalt in Oberammergau geradezu perfekt dafür an, mal ein paar neue Trails unter die Schuhe zu nehmen.
Am Ortsrand von Oberammergau geht es zunächst auf der Froststraße los, bevor man nach dem ersten Teilstück irgendwann nach rechts auf einen ziemlich genialen Trail abbiegen kann.
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Dieser Trail entschädigt locker für die zurückgelegten Forststraßenstücke…einfach eine geniale Action!
Es geht steil im Wald nach oben. Das nachmittägliche Gewitter ist zum Glück nach zwei Donnergrollen wieder abgezogen und macht nun den Weg frei für einen steilen Lauf auf den Laber.
Die Devise lautet steil ist geil, denn schließlich läuft man stellenweise immer entlang einer Skipiste, die mit 84% wohl eine der steilsten Skipisten in Deutschland ist.
Hier bin ich richtig!
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Auf einem kleinen Plateau angekommen wähle ich die Abzweigung nach rechts über die Schartenköpfe.
Die Bergstation der Laberbahn ist zwar schon in greifbare Nähe gerückt, aber es geht jetzt erst nochmal in einem schönen Bogen um den Berg um sich dann von der anderen Seite zu nähern.
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Der Weg wird keineswegs flacher, dafür aber ausgesetzter und felsiger. An manchen Stellen sind Stahlseile zur Versicherung angebracht und die Hände dürfen auch gerne mal zur Hilfe genommen werden.
Ein genialer Trail und das so nah am Ortszentrum. Keine Stunde bin ich unterwegs und habe solch geniale Action unter den Füßen…so muss das sein.
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Unterhalb der Bergstation wird noch einmal die Bahn gequert und dann ist man auch schon auf dem Gipfel.
Leider trüben die Wolken die Fernsicht, aber dafür bin ich hier oben ganz alleine; genau wie während des gesamten Aufstiegs.
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Ob die Oberammergauer überhaupt wissen, was sie hier für eine Perle vor der Haustür liegen haben?

Der Rückweg verläuft in entgegengesetzter Richtung. Steil ist der Abstieg und den Schildern nach zu urteilen findet hier auch ein Berglauf statt, denn in regelmäßigen Abständen stehen zurückgelegte Strecke und Höhenmeter angeschrieben. Im oberen Teil mach der Abstieg richtig Spaß, aber je mehr man sich dem Ziel nähert, desto langweiliger werden die Trails, bis sie schließlich wieder zur Forststraße werden.
Was im Aufstieg immer besser wurde, wird nun immer schlechter.
Trotzdem war es eine absolut geniale Runde. Der Trailrun auf den Laber hat richtig Spaß gemacht und ich will garnicht wissen, welche Kombinationsmöglichkeiten es mit den umliegenden Gipfel noch gibt.

Hier geht es zum Laber-Move!

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5 Gedanken zu „Hey, was LABER (scht) du?“

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