The days after Dötzi-Skyrace

Drei Tage sind nach der Action am Dötzenkopf vergangen.
Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal für all die vielen Kommentare bedanken…ihr seid echt super!

Zwei Fragen wurden mir öfter gestellt:
1. Warum machst du das?
2. Wie geht es dir danach?

Warum?

Warum ich das mache? Gute Frage!
Es macht einfach tierisch viel Spaß und ihr könnt mir glauben, dass ich in meiner Freizeit garantiert nichts mache, was mir keinen Spaß macht.
Vielleicht kann man es mit einer Sucht vergleichen…mit einer positiven Sucht. Niemand wird dadurch gefährdet oder vernachlässigt, keiner muss darunter Leiden, aber ich kann und will auch nicht darauf verzichten.
Sicherlich ist es auch eine Art „Kick“, zu schauen wo die Grenzen liegen und alles auszureizen.
Und ganz ehrlich…wer kann bei diesem Anblick denn widerstehen?
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Und was machen die Beine?

Überraschenderweise habe ich die Belastung relativ gut weggesteckt. Woran das genau liegt kann ich nicht sagen.
Eventuell spielt das extrem steile Profil eine Rolle. Viele Höhenmeter verteilen sich auf eine verhältnismäßig kurze Distanz. Hinzu kommt, dass der Downhill aufgrund des Schnees relativ fluffig zu laufen war.
Vielleicht lag es auch an der Recovery-strategy.
Am Samstag direkt nach der Action habe ich mich ein bisschen auf der Blackroll gequält. Danach gab es Wechselduschen für die Oberschenkel (eiskalt – heiß, 3x), danach ein heißes Bad und später noch 3x Wechselduschen. Von eiskalt zu heiß; es durfte ruhig schmerzen.
Die Nacht auf Sonntag war dann ziemlich unruhig, wie immer nach extremen Belastungen.
Am Sonntag war der längste Weg von der Couch in das Badezimmer und weiter in die Küche. Die Beine fühlten sich aber relativ gut an. Wenig Bewegung, aber auch kein totaler Couchtag.
Am Abend wieder Blackroll (dieses Mal ziemlich schmerzhaft) und danach Wechselduschen, Bad, Wechselduschen.
Am Montag ging es dann ganz normal in die Arbeit. Schreibtisch, ein paar 100 Meter Flur und ab und an Mal die Treppen steigen. Am Abend ein bisschen Spazieren. Keine Blackroll, keine Wechselduschen. Im Prinzip ein ganz normaler Tag ohne Sport.
Heute morgen habe ich mir die Kompressionsstulpen für die Oberschenkel angezogen. Einfach so, weil ich Lust darauf hatte.
Am Nachmittag habe ich diese dann gegen die Laufhose getauscht und habe mich zu einem ersten Lauf aufgemacht. Einfach ganz gemütlich die Beine ausschütteln und obwohl ich ohne Spikes und mit den falschen Schuhen unterwegs war, konnte ich dem Dötzi nicht widerstehen.
Klar waren die Beine noch schwer, aber es lief eigentlich ganz gut. Die Oberschenkel zwicken noch etwas und bergauf zwickt es im unteren Bereich des Unterschenkels, aber sonst war ich echt positiv überrascht.
Gut gelaunt ist dann sogar noch ein Video entstanden.
Als „Preiß“ ist mein Bayerisch zwar nicht perfekt, aber was soll’s!

Das ganze gibt es auch noch in einer internationalen-hessischen Version.
Vielleicht locke ich damit ja Kilian aus der Reserve…oder ein paar Hessen die für das Skyrace am Altkönig trainieren wollen.

Das Wetter war auf jeden Fall bombastisch, die Strecke eisig und stellenweise auch schon wieder grün.
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Hier geht es zum Move!
Aufstieg über den Festplatz und Bayerisch Gmain und Abstieg über den Wappachkopf zum Festplatz.

12 Gedanken zu „The days after Dötzi-Skyrace“

        1. Hihi…ich bin glücklich vergeben.
          Wenn sie wollen können sie mir aber Süßigkeiten zuschicken. Ändert zwar nichts an der Tatsache, aber freuen würde ich mich! 😉

          Viele Grüße vom Dötzenkopf

          Steve

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