Transvulcania – langsam wird es ernst

Warum sollte es vor dem Transvulcania anders sein als bei anderen Events?
Wie gewohnt frage ich mich, ob ich fit bin, ob ich fitter sein könnte, ob ich alles richtig gemacht habe.
Ich wünsche mir schönes Wetter am Renntag und eine geniale Atmosphäre.

Das war in der Vergangenheit so und es ist auch jetzt wieder so und wenn ich mal davon ausgehe, dass alles so ist wie immer, dann wird auch der Transvulcania nach Plan verlaufen und ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

Auch wenn für mich bei allen Läufern immer das Erlebnis im Vordergrund steht, so macht sich doch irgendwann im Laufe der Zeit eine Wunschzeit im Kopf breit.
Gerade wenn ich nicht auf vergangene Teilnahmen bei einem Event zurückgreifen kann ist es immer schwer, mit einer konkreten Zeitvorstellung ins Rennen zu gehen und so orientiere ich mich an den Ergebnislisten und versuche mich irgendwie im Vorfeld darauf einzustellen was kommen kann.
Konkret bedeutet das für die 73,3 Kilometer und ca. 4400 Höhenmeter auf La Palma, dass ich gerne eine Zeit unter 13 Stunden laufen möchte. Die 12 muss stehen und manchmal erwische ich mich dabei, wie sich sogar eine Zeit unter 12 Stunden in meinem Kopf breit macht.
Am Ende heißt es aber: Abwarten, rüber fliegen, laufen und überraschen lassen.

Der Transvulcania ist mein Highlight in diesem Jahr und liegt damit gut sechs Wochen vor meinem letztjährigen Highlight dem Zugspitz Ultratrail.

Vor dem Zugpsitz Ultratrail hatte ich letztes Jahr 743 Kilometer und 37225 Höhenmeter läuferisch in den Beinen. Hinzu kamen noch 12000 Höhenmeter auf dem Rad und den Skiern.
Dieses Jahr bin ich bisher 920 Kilometer gelaufen und habe dabei 43360 Höhenmeter überwunden. Hinzu kommen 8000 Höhenmeter auf dem Rad und den Skiern.
Insgesamt bin ich also vor meinem diesjährigen Highlight mehr unterwegs gewesen, als das letztes Jahr der Fall war, allerdings waren die Läufe in der Gesamtheit betrachtet minimal flacher; aber dafür gefühlt intensiver.

Wie dem auch sei, am Ende wird es geil, ich freue mich riesig und kann es kaum erwarten.

La Palma mach dich bereit!
Transvulcania ich komme!

#HeißWieFrittenfettPart2

6 Gedanken zu „Transvulcania – langsam wird es ernst“

  1. Hi Steve!
    Da bin ich schon mächtig gespannt auf deinen Bericht!
    Was die km anbelangt, kann ich ja noch beinahe mithalten, aber was die Höhenmeter anbelangt, bist du einfach der Wahnsinn. Da bist du heuer fast dreimal soviel wie ich gelaufen. Also mit den Vorraussetzungen, kann das ja nur gutgehen beim Transvulcania!
    Ich wünch dir auf alle Fälle einen super Lauf in super Landschaft und allgemein einen super Aufenthalt!

    Andi

    1. Danke dir Andi.
      Dafür ist gefühlt etwas Geschwindigkeit auf der Strecke geblieben, aber ich denke für die Ausdauer war es ganz gut.
      Schaun mer mal!
      Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf die Insel

      Viele Grüße

      Steve

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