Untersberg Action auf der Skiabfahrt

Am Untersberg gibt es eine alte Skiabfahrt, die ich bisher nur aus dem Sommer kenne.
Bei Tourengehern ist sie sehr beliebt, da sie von Skifahrern kaum frequentiert wird. Zum einen ist sie durchgehend schwarz, ziemlich steil und zum anderen muss man, nachdem man mit der Bahn nach oben gefahren ist, erst ein bisschen zum Start laufen und von unten dann mit dem Bus wieder zurück zur Talstation fahren. Alles in Allem also eher nichts für den klassischen Skitouristen, sondern eher was für den einheimischen Tourengeher oder eben für Trailrunner, die Bock auf einen Vertical K haben.

So zieht es Tobi und mich also an diesem relativ warmen Winter-Sonntag am Nachmittag auf den Parkplatz im Naturpark Untersberg um den Hochnebel zu entkommen und etwas Sonne zu tanken.
Natürlich hoffen wir auch auf brennende Oberschenkel, aber die sind bei der Steilheit garantiert.

Dank der Chainsen Pro von Snowline ist das Vorankommen auf der Piste kein Problem. Es liegt auch nicht massig viel Schnee, so dass wir nicht tief einsinken und die kalten Temperaturen sorgen zudem für eine stabile Decke. Perfekte Bedingungen fürs Laufen, aber fürs Skifahren könnten sie etwas besser sein.


Auf knapp 5 Kilometern überwindet man auf dieser Strecke rund 1300 Höhenmeter und je weiter man nach oben kommt, desto weiter reicht der Blick über das Plateau des Untersbergs, hinein in das Winterwunderland.

Das etwas disige Wetter sorgt für eine besondere Stimmung, zumal es in der anderen Richtung relativ klar ist.

Kalt ist es hier oben überhaupt nicht und der aufgeweichte Schnee erschwert das Vorkommen ein bisschen mit den Laufschuhen, aber wir müssen uns vor den Tourengehern nicht verstecken und können gut mithalten.
Kurz unterhalb des Gipfels des Salzburger Hochthrons werden dann die ersten weitläufigen Blicke Richtung Watzmann und Co frei, die grob erahnen lassen, was uns gleich ganz oben erwartet.

Und ja, wir werden am Gipfel nicht enttäuscht.



Da hat sich jeder Meter des Aufstiegs gelohnt…definitiv. Der Untersberg und die umliegenden Berge zeigen sich von ihrer besten Seite.

Bergab wird es dann richtig furios. Natürlich immer am Rand entlang, um die Skifahrer nicht zu stören und die Piste ganz zu lassen.
Mit den Ketten an den Füßen gibt es richtig guten Grip und der Körper bekommt bergab so viel Schub, dass die Füße kaum hinterher kommen. 30 Minuten brauchen wir mit zwei kurzen Pausen für die 1300 Hm bergab…und es macht natürlich verdammt viel Spaß!

Die Skiabfahrt am Untersberg hat mich definitiv diesen Winter nicht zum letzten Mal gesehen.

Hier geht es zum First-Real-Vertical-K-in-2017-Move!

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