Trailrun auf den Dötzenkopf

Enjoy Life, own the Trail – so könnte das Motto des heutigen Trailruns lauten. Das man durchaus von Genuss reden kann, wenn man gegen Abend nach Hause kommt, die Sachen packt und auf den Berg läuft, dürfte klar sein.
Die ersten Meter sind allerdings kein Genuss, denn der eigentliche Trail auf den 1001m hohen Dötzenkopf im Lattengebirge startet am Rande des Festplatzes in Bad Reichenhall und da muss man erst mal hinkommen. Ist man aber endlich dort, stehen purem Trailgenuss nichts mehr im Wege.

Der Trail verläuft bis auf die letzten Höhenmeter komplett im schattigen Wald, was gerade bei wärmeren Temperaturen sehr angenehm ist. Immer wieder zweigen einzelne Pfade ab die wieder hinunter ins Tal führen, aber der Weg auf den Dötzenkopf ist zwar nicht angeschrieben aber einfach zu finden…im Zweifelsfall immer nach oben.

Nach den ersten 200 Höhenmetern lohnt sich ein kurzer Abstecher zur Bildstöckl-Kapelle. Man erkennt diese Sehenswürdigkeit von Bad Reichenhall schon aus dem Tal. Solch eine schön gelegene Kapelle wünscht sich sicherlich jeder Pfarrer.

Es geht wieder zurück auf den eigentlichen Aufstiegsweg und immer weiter nach oben. Nach einigen Höhenmetern gibt es noch einen lohnenden Abstecher nach rechts, zum Thürmereck. Von hier hat man einen guten Blick auf den Saalachsee, sowie den Predigtstuhl und die Predigtstuhl-Bahn.

Folgt man dem eigentlichen Weg weiter nach oben sind es nur noch wenige Höhenmeter bis zur Abzweigung nach links zum Dötzenkopf. Ein Schild warnt vor alpinen Gefahren und es wird durchaus etwas anspruchsvoller, aber keineswegs gefährlich.
Der Trail gibt noch mal alles und führt nun steiler, steiniger, schlammiger und etwas ausgesetzter zunächst nach oben auf einen kleinen Bergrücken.

Von dort aus geht es wieder hinunter und dann die letzten Serpentinen nach oben zum Gipfel des Dötzenkopf.

Von hier oben hat man einen herrlichen Blick auf Bad Reichenhall, die umliegenden Berge und Salzburg. Die Ruhe, das Wetter und die herrliche Aussicht laden zu einer ausgiebigen Pause ein, bevor es wieder nach unten geht.
Der Downhill hält, was er beim Aufstieg schon vermuten lies. Rasant, schmal, griffig, mit einigen Sprüngen…einfach genial. Mit der Musik von The Offspring im Ohr, wird der Downhill zum absoluten Erlebnis. Nach wenigen Minuten spuckt mich der Trail wieder auf die asphaltierte Platte des Festplatzes…Danke.
Ein toller Trail, den man an dieser Stelle, so nah an der Stadt nicht vermutet. Da er nicht besonders lang ist, bietet er sich optimal für die Abendstunden an, wenn sowieso nur noch sehr wenige Leute unterwegs sind.

3 Gedanken zu „Trailrun auf den Dötzenkopf“

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