Akklimatisierung

Ich bin mal gespannt was in Tansania auf mich zukommt. Mein höchster Berg war bis jetzt der Watzmann (Hocheck 2651m) in den Alpen. Im Vergleich zum Dach Afrikas ist das ein größerer Hügel, aber irgendwann muss man ja mal den Anfang machen und etwas höher hinaus.

Technisch ist der Kilimanjaro relativ einfach.

Die größte Schwierigkeit ist die Höhe. Der Sauerstoffanteil ist auf dieser Höhe zwar genauso hoch wie im Flachland, aber der Luftdruck beträgt nur noch knapp die Hälfte. Nun kommt es darauf an wie der Körper mit dieser Situation umgeht. Zur besseren Akklimatisierung besteige ich deshalb zuerst den Mt. Meru und anschließend wird während der Besteigung des Kilimanjaro noch ein Tag Pause auf etwa 3700m eingelegt. Ein 100%iges Erfolgsrezept ist das allerdings nicht. Trainieren kann man die Verträglichkeit leider nicht. Sportlich oder unsportlich, Raucher oder Nichtraucher, Frau oder Mann, jung oder alt; wen es trifft kann man vorher nicht sagen. Wichtig und ausschlaggebend sind die Akklimatisierung vor und während der Tour und gewisse Grundsätze wie die Geschwindigkeit des Aufstiegs und die Schlafhöhe.

Bei Anzeichen für die Höhenkrankheit heißt es dann beobachten und notfalls absteigen bzw. nicht weiter aufsteigen.

Ein Gedanke zu „Akklimatisierung“

  1. „Im Vergleich zum Dach Afrikas ist das ein größerer Hügel, aber irgendwann muss man ja mal den Anfang machen und etwas höher hinaus.“

    Also eigentlich hättest du ja einfach nur ein paar Kilometer weiter nach Österreich fahren müssen, um „etwas höher hinaus“ zu kommen. Aber nein, du musst natürlich gleich klotzen ;).

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