Hirschgulasch

Hirschgulasch? Lecker!
Ein Roman? Ein Kriminalroman!
Passt das hierher?
Klar, denn der Krimi „Hirschgulasch“ von Lisa Graf-Riemann und Ottmar Neuburger spielt im Berchtesgadener Land und hat natürlich etwas mit den Bergen zu tun.

Der Zusammenhang zwischen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, einem Zwangsarbeiter im Dritten Reich, einer unentdeckten Höhle im Massiv des Hohen Gölls, einer jungen Ukrainerin auf einem Motorrad, dem wohl größten Schatz der Menschheit, einer bergbegeisterten Polizistin die eine Pause auf der Alm einlegen möchte, einer Schar Krimineller und natürlich Hirschgulasch, erschließt sich nicht auf den ersten Blick und auch nicht sofort in den ersten Kapiteln des Buches.
Es bleibt spannend bis zum Schluss.
Trotz der kleineren Zeit- und Ortssprünge in der Handlung verliert man nicht den Überblick und gerade diese Sprünge verleihen dem Buch eine gewisse Spannung.
Für eine gelungene Abwechslung sorgen die kleinen Spitzfindigkeiten die sich durch das ganze Buch ziehen. Man muss nicht unbedingt im Berchtesgadener Land wohnen um sie alle zu erkennen und zu verstehen.
Auch der Gelegenheitsurlauber wird die eine oder andere Anspielung, auf der Reise durch den Markt Berchtesgaden, seine Umgebung und die Bergwelt, erkennen und dabei wird ihm sicherlich auch an manchen Stellen ein kleines Schmunzeln über die Lippen kommen.

Ein gelungenes Buch, das einen in seinen Bann zieht.
Das Ende kommt überraschend und unerwartet und irgendwie hat man mit diesem Ausgang auch nicht gerechnet…oder doch?
Platz für eine Forstsetzung ist auf jeden Fall…oder nicht?
Man darf gespannt sein!

Eine Portion Hirschgulasch bitte!

Hirschgulasch

4 Gedanken zu „Hirschgulasch“

  1. Reicht es nicht, dass inzwischen gefühlt 99 von 100 Krimis im Fernsehen in den Bergen spielt? Muss es auch noch ein Buch sein? 😉

    Da wäre mir das Hirschgulasch lieber 😀

    LG Volker

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