Mountain Equipment Firelite Jacket

Die Mountain Equipment Firelite Jacket ist mit der neuen Gore-Tex Active Shell ausgerüstet und vereint, dank der neuen Membran, viele Vorzüge.
Gore-Tex hat bei der neuen Active Shell Membran die Atmungsaktivität verbessert. In der Vergangenheit wurde der ein oder andere bei leichtem Regen oder Schneefall lieber ohne Regenjacke nass, als unter der Jacke zu schwitzen. Die neue Membran ist dünner, somit auch leichter, und bietet zudem ein angenehmeres Tragegefühl. Des Weiteren ist das „Textilfutter“ in die Membran integriert worden, was dazu führt, dass der Stoff nicht auf der Haut klebt.
Dank dieser neuen Membran ist die Mountain Equipment Firelite Jacket der ideale Begleiter auf allen Touren. Bei der Verarbeitung wurde nicht nur durch die Verwendung von Active Shell viel Wert auf eine hohe Atmungsaktivität gelegt. Die Jacke hat nur eine kleine Napoleontasche und mehr nicht. Das klingt im ersten Moment wenig, macht aber durchaus Sinn. Je mehr Taschen einen Jacke hat, desto mehr ist die Atmungsaktivität eingeschränkt, da zusätzliche Nähte abgeklebt werden müssen und mehr Tape verwendet wird. Die kleine Tasche der Fitelite Jacket bietet Platz für das Nötigste und der Rest landet sowieso im Rucksack. Mountain Equipment macht zusätzlich darauf aufmerksam, dass die Tasche nicht zu 100% wasserdicht ist und empfindliche Gegenstände zusätzlich wasserdicht verpackt werden sollten.
Am Bund kommt die Jacke mit einem einseitigen Kordelzug aus, was auch wieder ein paar Gramm Gewicht einspart. Sehr innovativ ist der Klettverschluss am Ärmelbündchen. Wenn man den Klettverschluss offen hat, dann kann man ihn bequem hinten fixieren, ohne dass er dabei nur mit einem Teil aufliegt und sich ständig von selbst öffnet. Will man ihn schließen, dann zieht man ihn einfach ab und fixiert ihn so eng man möchte (die Bilder machen es sicher deutlicher klar was gemeint ist; kurzum: Ich finde es super). Dank eines beidseitigen Kordelzuges und einer zusätzliche Regulierung lässt sich die Kapuze optimal einstellen und verrutscht nicht oder behindert die Sicht wenn der Kopf gedreht wird. Der kleine Kapuzenschirm bietet zusätzlichen Wetterschutz.
So genug Theorie, jetzt kommt der Praxistest:
Die Jacke ist leicht und trägt sich, dank der oben beschriebenen Verarbeitung, sehr angenehm. Die Temperatur unter der Jacke ist auch bei großer Belastung nicht sehr hoch. Natürlich kommt irgendwann der Punkt, gerade beim Trailrunning, an dem die Jacke an ihre Grenzen stößt und man anfängt zu schwitzen. Die Atmungsaktivität ist dann aber keineswegs komplett verloren, sondern nur etwas eingeschränkt, da es einfach zu viel wird. Das ist aber vollkommen normal und wird von keiner Jacke und keiner auf dem Markt befindlichen Membran verhindert werden können. Wenn es mal soweit ist, dann ist der Tragekomfort der Jacke jedoch nicht eingeschränkt. Dank der windabweisenden Funktion fängt man nicht an zu frieren und hat zudem noch ein angenehmes Gefühl unter der Jacke obwohl es etwas feucht ist. Auch auf nackter Haut ist dieser Komfort keineswegs eingeschränkt und die Membran hält was sie verspricht: Sie klebt nicht fest.
Tailliert geschnitten bietet die Jacke genügend Bewegungsfreiheit für Trailruns und die rasanten Downhills.
Wenn man die Jacke mal nicht an hat, dann lässt sie sich bequem in dem mitgelieferten Packbeutel verstauen und verschwindet sehr Platz sparend im Rucksack.
Alles in allem macht die Firelite Jacket einen sehr guten Eindruck und überzeugt durch angenehmen Tragekomfort, perfekte Passform, beste Atmungsaktivität, geringes Gewicht und kleines Packmaß.
Gewicht: 282g (Größe M, inkl. Packbeutel 10g)

Weitere Ausführungen zum Thema Active Shell

Mehr Informationen unter http://de.mountain-equipment.co.uk/

In Kooperation mit via-ferrata.de – dem Portal für Klettersteige und Bergtouren

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