Hochstaufen – Ich kann nicht widerstehen

Den Hausberg immer im Blick

Von meinem Bürofenster aus blicke ich den ganzen Tag auf den Hochstaufen.
Ich sehe ihn aus meiner Küche und aus dem Esszimmer.
Mein Hausberg ist allgegenwärtig.
Von unten verfolge ich immer die Laufwege auf der steilen Südseite. Bartlmahd, Steinerne Jäger, Goldtropfsteig. In Gedanken laufe ich auf den Gipfel, fliege über den Grat und genieße die Aussicht.
Es ist einfach genial, wenn man solche Möglichkeiten direkt vor der Haustür hat, kein Auto für die Anreise benötigt, sondern einfach loslaufen kann.
So wie heute!

Goldtropfsteig

Feierabend, noch ein paar Sachen erledigen, Laufschuhe an, Rucksack auf und ab auf den Hochstaufen. Es hat schon den ganzen Tag in den Beinen gekribbelt, der Blick war auf den Berg fixiert und jetzt geht’s los!
Spontan fällt die Wahl auf den Goldtropfsteig. Es wird Zeit ein paar Höhenmeter zu sammeln und da bietet sich dieser steile Anstieg an. Mal ein paar kräftige Impulse an die Waden und Oberschenkel senden.
„Steil ist geil“, lautet das Motto am Goldtropfsteig, der von unten betrachtet, quasi kerzengerade, in der Mitte der Südwand, nach oben verläuft.
Hier brennen erst die Waden, dann die Oberschenkel. Eine geniale Strecke, mit leichten Kletterstellen, nur spärlich markiert, Einsamkeit pur.
Am Himmel entdecke ich, das erste Mal überhaupt, einen Steinadler der hier am Staufen sein Revier hat. Langsam und majestätisch schraubt er sich weit oben in den Himmel und ich schraube mich weiter Richtung Gipfel.
Oben angekommen werde ich mit einer grandiosen Aussicht belohnt und die einzigen zwei Personen die ich während der ganzen Tour treffe, verlassen gerade den Gipfel.
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Einfach unbeschreiblich. Diese Ruhe, diese Atmosphäre…gigantisch!
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Sonnenuntergang

Eigentlich möchte ich bis zum Sonneruntergang warten und mich dann im Licht der Stirnlampe in den Downhill stürzen, nur leider lässt sich die Sonne ziemlich viel Zeit und die Temperaturen fallen schneller als erwartet. So fange ich noch ein paar Bilder, der langsam einsetzenden Dämmerung ein und mache mich an den Abstieg; über die Bartlmahd.
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Ein paar Eindrücke der untergehenden Sonne nehme ich noch mit, auch wenn es nur die indirekten Auswirkungen sind, aber genial sieht es trotzdem aus.
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Im letzten Tageslicht komme ich zu Hause an und verabschiede mich für heute von meinem Hausberg.
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Hier geht’s zum Move!
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