Pilot Butte and Deschutes River Trail

Jetzt sind wir also in Bend angekommen, der Heimat von Ian Sharman, Stephanie Howe und Max King.
Und seit heute wissen wir auch warum die Jungs und Mädels hier alle so flott unterwegs sind.

Wir starten direkt an unserem Motel, zur Mittagszeit, High Noon in Bend und ziemlich heiße Temperaturen. Die Luft ist gemischt mit Sand, Staub und den Abgasen der Autos.
Wir kämpfen uns durch zum Oregon Canal und folgen dem Lakspur Trail bis zum Fuße des Pilot Butte.
Der Pilot Butte ist quasi der Gaisberg von Bend. Mitten in der Stadt gelegen, zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar, stellt er ein lohnendes Ziel für jeden dar. Klar, dass dort einige Strava-Segmente zu finden sind und wir wollen mal schauen wie wir uns schlagen.
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Wenn sich 130 Höhenmeter auf 1,2 Kilometer verteilen, dann ist das erst mal nicht viel. Wenn man diese Strecke aber in der Mittagssonne in Angriff nimmt, dabei noch versucht Vollgas zu geben und die Luft sowieso ziemlich trocken und staubig ist, dann wird das schon eine ziemlich unangenehme Sache.
Die Lungen und Oberschenkel brennen auf jeden Fall als wir oben angekommen und Tobi und ich haben jetzt immer noch einen rauen Hals. Dieser Pilot Butte hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Aber es hat sich gelohnt. Tobi, Rupman und ich platzieren uns unter den Top 100 des Segments. Tobi schafft es sogar in die Top 50. Zwar sind wir immer noch über eine Minute weg vom Führenden, aber die Jungs kommen eben hier aus der Gegend und sind somit als Rakete geboren worden.
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Die Sicht ist lieder ziemlich diesig und wir können die hohen Berge nur schemenhaft erkennen.
Nach einer ordentlichen Verschnaufpause machen wir uns wieder auf den Weg nach unten.
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Für den Deschutes River Trail müssen wir erst mal wieder ein ordentliches Stück durch die Stadt laufen. In sengender Hitze auf dem Asphalt…das kostet ordentlich Körner.
Am Fluss angekommen sind es auch erst mal ein paar Kilometer auf Asphalt, bevor wir am eigentlich Trail ankommen.
Von diesem Trail habe ich mir persönlich etwas mehr erwartet. Vielleicht sind wir auch einfach auf dem falschen Abschnitt unterwegs gewesen…aber wenigstens den Rehen gefällt es hier.
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Nach dem ganzen Asphalt tut die Abwechslung auf dem weichen Untergrund richtig gut, auch wenn der Trail doch relativ breit ist.
Aber er führt schön gemütlich am Wasser entlang, ist nicht sonderlich technisch und lädt deshalb ordentlich zum ballern ein…wenn ich noch ballern könnte.
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Die Hitze ist echt ordentlich und während wir auf diesem Trail unterwegs sind stelle ich mir die Frage, wie das wohl werden wird, wenn ich beim Western States wirklich gezogen werde.
Das wird ja ein wahnsinns Spaß, vor allem weil da nicht die ganze Zeit ein Fluss neben einem fließt.
Auf jeden Fall passt das Outfit schon mal.
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Dieses Mal ein Bild ganz ohne Grimassen…extra für Margitta. 😉

Wir überqueren den Fluss, folgen dem Trail auf der anderen Seite
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und biegen nach einer Weile wieder nach rechts ab Richtung Stadt.
Nach den letzten Metern auf der Straße, kommen wir wieder am Ausgangspunkt an.

Eine ordentliche Runde, mit einer knackigen Steigung zu Beginn.
Von den Trails hätte ich mir allerdings etwas mehr erwartet, aber so war es sicher ein kleiner Vorgeschmack, auf das, was mich nächstes Jahr beim Western States erwarten könnte.
Bis dahin muss ich wohl noch ein bisschen an meiner Leidensfähigkeit arbeiten.

Hier geht es zum Hotty-sandy-Bend-Move!

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