Warum dieses Schmerzmittel-Thema?

Warum beschäftige ich mich auf diesem Blog jetzt auch noch mit dem Thema Schmerzmittel (engl. Painkiller)?

Dafür gibt es mehrere Gründe:
1. Ich habe aus verschiedenen Gründen die Zeit dazu.
2. Die Thematik interessiert mich sehr.
3. In meinen Augen wird die gesamte Thematik im Trailrunning noch sehr klein gehalten, obwohl es schon ein deutlich größeres Problem ist.
4. Kurz nach dem Transalpine-Run ist dieses Thema in den Blogs und der Community etwas präsenter geworden. Um nur zwei Quellen zu nennen: wusaonthemountain und Anna Hughes.
5. Ich denke dass das Thema Schmerzmittel durchaus Parallelen zum Thema Leidenschaft hat.

Und wie stehe ich zu Schmerzmitteln?

Schmerzmittel und Sport vertragen sich (fast) überhaupt nicht. Das habe ich selbst schon erfahren dürfen.
Zu Beginn meiner Leidenschaft für Klettersteige konnte ich garnicht schnell genug alle Steige in meiner Nähe abgrasen. Das führte dazu, dass meine Schulter mit einer Entzündung reagierte und eine Pause eigentlich das Angebrachteste gewesen wäre. Jetzt hatte ich aber Angst, dass mir die Klettersteige weglaufen und Ende Juli schon der Winter vor der Tür steht, so dass ich mich mit Ibuprofen bewaffnet an den Pidinger Klettersteig gewagt habe. Dank der Tabletten bin ich schmerzfrei durchgekommen, aber am nächsten Tag, nachdem die Wirkung gänzlich nachgelassen hatte, konnte ich meinen Arm kaum noch bewegen. Es dauerte über eine Woche, bis ich wieder halbwegs schmerzfrei war und gut 3-4 Wochen bis ich den Arm wieder vollständig belasten konnte.
Dem kurzen Ruhm folgte also eine lange Pause! Gewonnen habe ich dadurch nichts…oder doch: Eine Menge Erfahrung!

Seit diesem Erlebnis sind Schmerzmittel und Sport für mich eine Kombination, die sich in meinen Augen überhaupt nicht vereinbaren lässt.

Allerdings, das möchte ich hier auch nicht verschweigen, behandle ich meine Beine gerne mal mit kühlenden Gels (Pferdesalbe). Inwiefern dies auch unter „Schmerzmitteltherapie“ fällt wird später sicher auch noch beleuchtet, aber zunächst geht es mir um die klassischen Schmerzmittel, die man in Tablettenform in der Apotheke bekommt.
Diese Produkte wirken natürlich deutlich intensiver und effektiver als eine Salbe die man sich irgendwo auf die Beine schmiert.

Und wie soll es nun weitergehen

Zunächst einmal geht es darum Informationen zu sammeln. Das Zusammentragen von Informationen die es sowieso schon irgendwo im Netz gibt und die „Beschaffung“ von Informationen die es bisher noch nicht öffentlich gibt.
Hier bin ich natürlich auf eure Hilfe angewiesen, denn ich bin auf der Suche nach euren Erfahrungen rund um das Thema „Laufen/Trailrunning und Schmerzmittel“.
Hier gibt es weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

Und welches Ziel verfolge ich damit?

Die reine Aufklärung steht nicht an erster Stelle, denn ich denke, dass jeder erwachsene Mensch ganz genau weiß, dass Schmerzen ein Signal des Körpers sind und das die Unterdrückung dieser Signale und die Weiterführung der Belastung die Situation garantiert nicht verbessern wird.
Sollte es dennoch Leute geben, für die diese Sichtweise neu ist, dann freue ich mich natürlich bei deren Aufklärung mitwirken zu können.

In erster Linie möchte ich aber verstehen, warum sich Leute Schmerzmittel einwerfen nur um einen bestimmten Lauf zu finishen. Ich will verstehen, für wen oder was sie das tun und warum sie diese Strapazen auf sich nehmen.

Ich weiß, dass ich hier durchaus ein riesiges Fass aufmache und es nicht einfach sein wird Licht ins Dunkle zu bringen, aber das nehme ich alles in Kauf.

Ich freue mich auf diese Herausforderung und blicke gespannt auf viele Diskussionen, Beiträge, Kommentare und euren Input zum Thema.

24 Gedanken zu „Warum dieses Schmerzmittel-Thema?“

  1. Lieber Steve,
    Du beschreibst es sehr gut mit Deiner Klettersteigepisode, Schmerz ist ein Warnsignal und sollte daher nie ignoriert werden oder unterdrückt werden, damit weiter eine Belastung stattfinden kann. Für mich ein No-Go. Es scheint aber wirklich so, dass Menschen alles riskieren um ihren Traum/ihr Ziel zu erfüllen.
    Ich bin nur ein alter Sack und habe läuferisch keine erträumten Ziele mehr und dennoch wäre es mir das nicht wert und schon gar nicht möchte ich den Spass am Laufen verlieren. Die Unversehrtheit des Körpers zu riskieren nur um irgend etwas erreichen zu können gehört nicht zum Amateursport, sondern ist für mich Ausdruck von Dummheit…bei den Profis kennen wir das ja zu Genüge, aber die verdienen ihr Geld damit, wobei es das nicht besser macht 😉

    Salut

  2. Kommt gar nicht in Frage! Ich bin generell kein Fan von Schmerzmittel. Der Schmerz sagt mir ja, dass etwas nicht in Ordnung ist und ich die Ursache beheben soll.
    Mich hat immer schon gewundert, warum so viele Läufer mit Magenproblemen kämpfen, nach der Lektüre ( https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2013/daz-25-2013/schmerzmittel-beim-ausdauersport ) frag ich mich, ob die einfach auch mit Tabletten arbeiten um so einen Lauf durchzustehen, aber wenn es mir damit so schlecht geht, sehe ich eigentlich keinen Sinn darin. Ob vielleicht die Todesfälle, die es manchmal bei Läufen gibt, auch auf Tablettenkonsum zurück zu führen sind?

    1. Hallo Monika,

      vielen Dank für deinen Kommentar und den Link.
      Den Link zwischen Magenproblemen und Schmerzmitteln hatte ich bisher noch nicht hergestellt.

      Ich würde die Todesfälle bei den Läufen jetzt nicht direkt auf die Einnahme von Schmerzmitteln zurückführen, sondern eher auf eine Vorerkrankung, gegen die dann antrainiert wurde anstatt eine Pause zu machen und sich ordentlich auszukurieren: Stichwort Herzmuskelentzündung.

      1. Das stimmt nur zum Teil. Schmerzmittel sind häufig eine Ursache für Magen- und Darmblutungen und in Kombination mit Gerinungshemmung und Belastung eine große Gefahr. Gerade am Smartphone schlecht, aber ich suche nachher am Rechner Mal ein paar Informationen/Links dazu heraus

        1. Da kann ich Thomas absolut beipflichten.

          Eines der am häufigsten für orthopädische Probleme eingenommenen Schmerzmittel ist Diclofenac (Handelsname Voltaren oder Generika), und dessen Wirkweise besteht darin, dass es einen Stoff inhibiert (Cyclooxygenase 1), der wiederum an der Produktion von schmerzfördernden Stoffen (Prostaglandine) beteiligt ist. So weit die erwünschte Wirkung. Nur ist auch in der Magenschleimhaut Cyclooxygenase 1 vorhanden, und auch die greift Voltaren an und macht daher die bekannten Magenbeschwerden bis hin zu Magengeschwüren bei längerer oder häufigerer Anwendung. Außerdem ist Voltaren extrem leberschädlich.

          Das gleiche gilt für Ibuprofen, bei den Amerikanern auch häufig verharmlosend „Vitamin I“ genannt. Es ist aber ganz und gar kein Vitamin, sondern hemmt ebenfalls die oben schon genannte Cyclooxygenase und ist hierdurch ebenso magenschädlich. Dazu kommt, dass Ibuprofen die Thrombozytenfunktion (Blutgerinnung!) hemmt. Meine Freundin, die einmal wegen einer Supraspinatus-Tendinitis (Kalkschulter) über mehrere Wochen Ibuprofen nehmen musste, hat Blutungen kaum mehr gestillt bekommen. Und leberschädlich ist auch Ibuprofen.

          Viele Grüße,
          Sabine

          1. Danke für deinen Kommentar Sabine und willkommen auf meinem Blog.
            Ich denke auch, dass die Nachteile aller Mittelchen deutlich überwiegen.

            Viele Grüße

            Steve

  3. Moin Steve,

    das „Geht gar nicht“ hast Du hier selber schon geschrieben. Auch wenn es oft, wie bei Dir auch, erst der Selbstversuch ergeben muß.

    Allerdings mogeln wir uns, da nehme ich mich nicht aus, gerne auch durch Grauzonen. Gehen kühlende Salben noch als Regerationsunterstützung durch, sind Voltaren- oder sonstige Salben im Prinzip nichts anderes als Schmerzmittel und mit denen habe ich auch schon hantiert und bin weitergelaufen.

    Der Mensch hat aber offensichtlich generell einen Hang Dinge zu tun, die wider besseres Wissen schlecht für ihn sind. Ein Raucher raucht auch wohlwissend, dass seine Lunge davon nicht besser wird. Alkohol ruiniert die Leber, zuviel (Fr)essen fast alles.

    Sportler, die Schmerzmittel nehmen um weiter Sport zu treiben, sind von solcherlei Unvernunft nicht weit entfernt. Sport ist dann eine negative Sucht, wenn man ihn mit aller Gewalt ausüben will. Ich bin gespannt, ob sich bei Dir diesbezüglich Sportler (ob Trail- oder sonstige Runner) outen werden.

    VGV

    1. Ich persönlich denke , dass man hier ganz klar zwischen einer präventiven und einer Einnahme nach der Belastung zur Schmerzlinderung trennen sollte.

      Eine Einnahme vor oder während einer Belastung schadet dem Körper unter Umständen massiv, während ein Painkiller zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung nach einer Belastung den Körper entlasten kann. Wichtig ist dann halt, dass man nach der Medikation mit der erneuten Belastung wartet bis der Wirkstoff aus dem Körper ist damit man sich nicht schadet und vor allem beurteilen kann ob der Körper wieder bereit ist für eine erneute Belastung.

      Schmerzmedikation zur Schmerzvermeidung -> ganz klares NEIN
      Schmerzmedikation zur Schmerztherapie -> ja, mir Einschränkungen und Bedacht.

  4. Hi, Steve, kann mich Christians Kommentar nur anschließen.

    Dass lange Strecken ohne Schmerzen nicht möglich sind, wissen wir alle, irgendwann beginnt bei jedem das “ Bibberchen „, und gerade das macht besonders stark, wenn man sich darüber hinwegsetzt, sie erträgt – ohne Pillen – und überglücklich die Ziellinie erreicht. Oft genug habe ich auf meinen Strecken die Plastikteile von Pillen liegen sehen, mit denen sich Läufer unterwegs “ betäubt “ haben, kein Einzelfall, traurige Hinterlassenschaften, die völlig ungeniert während des Laufens auf der Strecke fallen gelassen werden. Durchhalten heißt die Devise, und dass es auch ohne geht, beweisen die Läufer, die trotz der Schmerzen bis zum bitteren Ende durchhalten – ein Grund mehr, stolz zu sein. 😎

  5. Generell bleibt anzumerken, dass mit länger werdender Strecke Schmerz auch immer ein Teil des Sports ist. Er und das umgehen damit, das aushalten, bewältigen, einschätzen, gehört dazu. Ihn mit medikamentös auszublenden ist, als wenn ich eine Etappe mit dem Bus fahre…

  6. Hi Steve, ich muss gestehen, dass ich erst letztes Jahr vor dem Monschau Marathon das erste mal mit diesem Thema konfrontiert wurde. Es lagen Umfragebögen aus, in denen (anonym) ziemlich genau angegeben werden konnte was der Läufer sich vor/während/nach einem Rennen so an Pillen reintut. Hat mich mehr als überrascht, bin in meiner Naivität überhaupt noch nie auf die Idee gekommen Schmerzen beim Laufen mit Pillen wegzubetäuben. Dass es bei langen Strecken irgendwann schmerzt, Schwamm drüber, gehört zum Lernprozess.
    Bei Verletzungen ist das noch anders: „Schmerzen = Alarm = Pause machen“ so hab ich mal in der Schule gelernt. Meine Knieentzündung vor zwei Jahren war so ein Ding, behandelt mit einer hohe Dröhnung Ibu, frustriert komplett 14 Tage Pause gemacht. Und ich war froh danach das Zeug nicht mehr essen zu müssen (ehrlich, ich kann Pillen nicht leiden). Sechs Wochen später einen Marathon schmerzfrei gefinisht. Das geht schon. Die Disziplin die der Läufer beim Training ansetzt, sollte er unbedingt auch bei Verletzungspausen ansetzen. Aber vielleicht hab ich kleiner Amateurläufer da auch gut reden …
    Beste Grüße, Oliver

    PS: deine Kniesache klingt übrigens exakt genau so wie meine. Das war eine fette Entzündung, allerdings verursacht durch Spätfolgen eines blöden Sturzes.

    1. Danke dir Oliver!
      Ah, das ist ja interessant. Mal schauen ob mir die Veranstalter vom Marathon da evtl. Infos bereitstellen können.

      Dem Knie geht es besser. Es liegt wohl an der Fibula; dem Wadenbeinknochen.
      Mit Mobilisationsübungen konnte ich heute weitestgehend beschwerdefrei laufen.

      Viele Grüße

      Steve

  7. Im Gegensatz zu vielen anderen die sich hier an dieser Diskussion beteiligen bin ich kein Ultrarunner und kann Eure Strapazen auch nur Ansatzweise nachvollziehen. Probleme mit Schmerzen durch zu viel oder falsches Training kenne aber auch ich. Die freiwillige Aufnahme von Schmerzmitteln vor einem Wettkampf oder gar im Training kann ich besonders bei den Hobbyläufern nicht verstehen. Es geht um gar nichts und ob man Platz 500 oder Platz 1000 erreicht oder vielleicht mal sogar einen kleinen Volkslauf gewinnen kann sollte einem nicht unbedingt seine Gesundheit wert sein. Bei den Hobbysportlern kann man echt sagen „jeder ist für sich selbst verantwortlich“. Mir ist es egal ob jemand schneller läuft als Ich weil er vollgepumpt mit irgendwelchen Mittelchen ist. Bei den Profis bzw. den vorderen Plätzen größerer Veranstaltungen mit attraktiven Geld-/ oder Sachpreisen sollten auf jeden Fall Dopingkontrollen durchgeführt werden, dabei müsste natürlich auch eine Höchstgrenze an Ibuprofen, Diclofenac usw. festgelegt werden.
    Ich nutze bei akuten Schmerzen punktuell, kurzzeitig Voltaren und Schonung und erfreue mich daran das mein Magen/Darm, meine Leber und meine Nieren noch gut funktionieren und hoffe das das auch noch lange so bleibt. VG Patrick vom Laufblog http://patricksalm.de

  8. Lieber Steve,
    ich kenne nicht einmal bei den ganz langen Kanten wirkliche, oder besser gesagt intensive Schmerzen. Allerdings habe ich mir auf der sechsten Etappe des TAR 2014 bei einem Downhill den linken Oberschenkel „zerschossen“! Schmerzmittel kamen mir überhaupt nicht in den Sinn. Meine Schmerztherapie war eine tolle Entmüdungs-Massage nach der Etappe. Am nächsten Tag waren die Schmerzen fast weggeblasen und es lief wieder wie geschmiert! 🙂
    In über 260 „Wettkämpfen“ habe ich nur einmal gegen irre Kopfschmerzen eine Kopfschmerztablette genommen, weil ich irgendwie wieder aus dem Gebirge raus kommen musste! 😥 … habe mir aber ein großes Gewissen gemacht!
    Meine Gesundheitsidee entspricht da schon eher dem salutogenetischen Ansatz: Schmerzen sind Alarmzeichen des Körpers und Schmerzmittel „entfernen den Feuermelder, bekämpfen aber nicht den eigentlichen Brand (die Ursache)!“
    Zum Sammeln von Material: vor Jahren wurde beim Bonn-Marathon eine Umfrage zum Thema Schmerzmittel gemacht. Leider kann ich dir nicht sagen, wann das war. Es waren aber erschreckend viele Freizeitsportler, die schon prophylaktisch Mittelchen nahmen. (Ich glaube über 60 % ?)
    Ich finde das Thema wichtig! Danke für den offenen Beitrag!
    LG Manfred

    1. Hi Manfred,

      danke für deinen Kommentar. Auf die Studie aus Bonn bin ich auch schon aufmerksam geworden und werde darauf bestimmt auch noch eingehen.

      Viele Grüße

      Steve

  9. Ich oute mich hier Mal als jemand der auf langen Trails schon ab und zu ein oder auch ein paar mehr Ibus geschluckt hat. Dass dies nicht gut für mich ist weiß ich natürlich selbst (hab Bio studiert) am besten.
    Wieso also habe ich dann auf langen Trails (>50k, >2500hm) nicht nur in meinem First Aid set sondern auch in meinem Laufrucksack ein paar Ibus? Ich weiß wie schädlich sie sind und deswegen nehme ich Zuhause nie (wirklich) welche. Ich leide allerdings auch nicht an Kopfschmerzen o.ä. Wenn ich im Training Schmerzen verspüre höre ich auf und trainiere dementsprechend weniger oder erstmal gar nicht. Meine Sehnen am Knie habe ich während meines ersten Lauf überhaupt“zerschossen“ – nach der Hälfte fing der Tractus an zu schmerzen aber ich lief mit jemandem und wir haben uns gegenseitig den ganzen Lauf über gezogen was zu einer Wahnsinns Zeit führte. Allerdings kam ich auf fast einem Bein ins Ziel – ohne Schmerzmittel… Danach war fast zwei Jahre Pause angesagt, mit jedem neuen Anfang kam der Schmerz wieder. Nach langen Behandlungen bei verschiedenen Sportmedizinern und Physiotherapeuten ging es dann endlich wieder und ich habe über ein paar Jahre langsam mein Pensum wieder aufgebaut, ohne jemals wieder die Schmerzen zu spüren – zumindest in dem Ausmaße. Einen leichten Schmerz halte ich unter gewissen Umständen für vollkommen o.k. Wenn ich zehn Stunden oder länger durch die Berge laufe dann kann das zu Schmerzreaktionen führen, solange sie nicht chronisch werden.
    Wenn ich jetzt aber unterwegs bin und spüre dass ein Schmerz auftritt der meinen natürlichen Laufstil beeinträchtigt (und das tun Schmerzen in den Beinen) dann nehme ich was was den Schmerz unterdrückt und entzündungshemmend wirkt. Ich merke ja weiterhin was mein Körper mir sagt und schalte den Schmerz nicht komplett ab. Nur soweit dass ich „normal“ weiter laufen kann und nicht das andere Bein überbelaste, oder womöglich sogar die Hüfte.
    Brauche ich auf jedem langen Berglauf Pillen? Nein zum Glück nicht. Aber ich ernähre mich sehr gesund (pflanzlich, vollwertig), trinke und rauche nicht – da sind die zehn Ibus die ich in einem Jahr schlucke mit meinem Gewissen vereinbar.

    1. Hallo Ruwen,

      vielen Dank für deinen Kommentar und willkommen auf meinem Blog.
      Ja, die Einnahme von Schmerzmitteln kann auch mal Sinn machen bzw. wiegt in einigen Fällen gefühlt nicht so schwer.
      Dennoch ist schon interessant, was man teilweise auf sich nimmt, nur um zu laufen.

      Ich denke das wir auf diese Thematiken auch noch zu sprechen kommen.

      Viele Grüße

      Steve

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