Sonnenuntergang auf den Hometrails am Untersberg

Ich muss raus, denn der Wetterbericht hat für die kommenden Woche, Schnee bis in die Täler angekündigt und bevor es dann wieder kalt und ungemütlich wird muss ich heute dem Untersberg noch einen Besuch abstatten.
Die Idee ist ganz einfach. Nach der Arbeit 1000 Höhenmeter am Untersberg. Steil auf den Steigen nach oben und gemütlich auf den Forststraßen runter um den leicht lädierten Fuß zu schonen.
Ich weiß, am besten wäre es garnicht zu laufen, aber dafür kennt ihr mich jetzt gut genug, dass das nicht so mein Ding ist. Aber keine Angst, ich höre schon auf meinen Körper und sobald es weh tut, lass ich es natürlich bleiben; aber wie es das Schicksal will, tut es natürlich nicht weh! 😉

Von zu Hause geht es klassisch über Hinterreit zunächst rauf zum Tannenwinkel.
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Die klassische Aussicht auf den Hochstaufen, die mich seit meinem ersten Lauf hier in Marzoll begleitet.
Von hier geht es weiter zum Bruchhäusl und dann den ersten Steig nach oben.
Da ich mich hier mittlerweile schon etwas auskenne, kann ich ohne Wasserflasche auch längere Strecken laufen, da ich weiß, wo es unterwegs etwas gibt.
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So bin ich am liebsten unterwegs. Minimal, nur mit Handy, Tempotaschentüchern und Wohnungsschlüssel. Mehr braucht der glückliche Trailrunner nicht in der Tasche.
Wenn dann noch die Trails passen, dann ist alles perfekt.
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Nach der letzten Querung der Forststraße geht es wieder nach unten; wie geplant über die Forststraße.
So sammelt man nebenbei noch ein paar regenerative Kilometer auf dem Weg nach unten und man kommt hier am Untersberg am absoluten VIP-First-Class-Jäger-Hochstand vorbei…
…mit der absolut genialsten Aussicht überhaupt.
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Mit der schon langsam untergehenden Sonne geht es rüber, einen Steig weiter nach links, auf den Klingersteig.
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Der zweite Anstieg des Tages und die Höhenmeter laufen kontinuierlich auf der Uhr nach oben, während die Sonne langsam hinter dem Hochstaufen verschwindet.
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Irgendwann ist es soweit, die 1000 erscheinen im Display, kurz nach der letzten Forststraßenquerung und es wird Zeit den Heimweg anzutreten…
…wobei es schwer fällt diesen Platz zu verlassen…bei diesem Anblick und dieser Stimmung.
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Über die Forststraße und den Latschenwirt geht es im letzten Tageslicht wieder nach Hause.
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Genialer kann ein Tag nicht ausklingen. Einfach herrlich hier!

Hier geht es zum Untersberg-Sundowner-Move!

10 Gedanken zu „Sonnenuntergang auf den Hometrails am Untersberg“

  1. Tolle Aussicht auf deinen alten Hausberg! Dem werde ich morgen mal einen Besuch abstatten. Werde mal nachschauen, ob sich die Überschreitung schon machen lässt!
    Ich richte ihm auch gerne einen schönen Gruß von dir aus, wird dich schon vermissen 🙂

    Andi

    1. Hihi, mach das. Die Überschreitung müsste schon machbar sein.
      Vor zwei Wochen gab es nur beim Übergang vom Fuderheuberg zum Steinernen Jager noch ein „problematisches“ Schneefeld, aber sonst war alles gut. Unterhalb vom Haus liegt auch noch was, aber das sollte keine Probleme bereiten.

      Lass es krachen!

      Steve

      1. Habe eigentlich rüber zum Zwiesel gemeint. Ab dem Mittelstaufen ist schon noch etwas Schnee sobald man auf die Nordseite kommt. Das war mir dann etwas zu heikel, zumal ich dringend neue Bergschuhe brauche. Mein haben Quasi kein Profil mehr. Also hab ich sicherheitshalber umgedreht.
        Gruß Andi

        1. Ah ok. Das stimmt natürlich. Nordseitig liegt da oben immer lange der Schnee drin. Bin da auch schon mal umgedreht, weil es mir das nicht wert war.
          Aber der Sommer kommt ja bald. 😉

          Viele Grüße

          Steve

  2. Traumhaft – wir müssen jetzt auch mal wieder die Höhenmeter am Abend knacken. Gestern Abend nur eine Grundlageneinheit an der Salzach, war nicht ganz so spektakulär, aber die Sonne war trotzdem fein!

  3. Ich vermute mal, dass der Jäger wohl gar nichts von der tollen Aussicht hat, weil er in die andere Richtung guckt….

    Viel Sonne, war es denn auch halbwegs warm? Hier ist es trotz Sonne a…kalt 🙁

    LG Volker

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