Wetterglück am Hochstaufen

Regen war vorhergesagt und pünktlich um 17:00 Uhr zieht dann auch die Gewitterzelle durch. Doof für den geplanten Lauf auf den Hochstaufen, aber die Wetterapp meint, gegen 17:20 Uhr soll es wieder besser werden und siehe da, es stellt sich tatsächlich Besserung ein.
Ein kurzer Check in den anderen Apps…das Wetter hält; also nix wie los zur Padinger Alm.
Dort angekommen, noch ein kurzer Check auf dem Regenradar; die Gewitterzelle ist weg und keine neuen Störungen im Anmarsch. Perfekt! Dann lassen wir es mal auf einen Versuch ankommen.

Heute habe ich mal die Stöcke dabei, denn irgendwie fühlen sich meine Beine schwer an und bevor es überhaupt nicht vorwärts geht, sorgen wenigstens die Stöcke für etwas Vortrieb.
Das liegt wahrscheinlich am wöchentlichen Krafttraining, das eigentlich für die Stabilisierung des Fußgelenks gedacht ist, aber immer mehr die verschiedensten Schwachstellen aufzeigt und somit zu einem Ganzkörpertraining ausartet und mein Trainer weiß, wie man mich quälen kann. Da genügt eine Stunde für einen ordentlichen Muskelkater, an Stellen, wo man garnicht wusste, dass es dort Muskeln gibt.

Somit starte ich mit schweren Beinen in Richtung Steinerne Jäger.
Aber irgendwie läuft es sehr gut und der Gipfel des Hochstaufens ruft immer lauter.
Das Wetter hält, keine Regenwolke in Sicht und die Beine arbeiten auf Hochtouren.

Mit schlotternden Beinen komme ich nach 1:08 Stunden am Gipfel an…neue persönliche Bestzeit!
So kann das mit den schweren Beinen gerne weitergehen…und irgendwie stimmt das zuversichtlich, dieses Jahr über die Bartlmahd endlich die sub60 zu knacken. Schaun mer mal.

Die Wolkenstimmung am Gipfel ist auf jeden Fall grandios.

Ein Stück beängstigend, Respekt einflößend, aber dann doch irgendwie beruhigend, wenn man weiß, dass kein Unwetter im Anmarsch ist.

Und das Panorama kann sich auch sehen lassen.

Mit etwas wackligen Beinen geht es in den Downhill und nachdem ich es eigentlich ziemlich gemütlich angehen lasse, stellt sich gegen Ende heraus, dass noch eine Gesamtzeit unter zwei Stunden möglich ist und so drücke ich den letzten Kilometer nochmal auf die Tube und die Uhr stoppt bei 1:59:17.

Ein perfekter Abendlauf…so muss es sein!
Ich bin gespannt was diese Saison noch bringt.
Next stop: UTLW!

Hier geht es zum Hochstaufen-Stony-Huntsman-Move!

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