Über den Wolken auf dem Hirschangerkopf

Nebel, Nebel, Nebel…aber wenn man den Webcams und Bildern glauben darf, dann gibt es wohl noch irgendetwas über dem Nebel. Zeit es heraus zu finden und dafür bietet sich natürlich der Hirschangerkopf an.
Start an der Haustür und die Hoffnung auf Sonne und wenig Leute. Keine Ahnung ob der Untersberg überhaupt noch da ist, denn gesehen habe ich ihn schon lange nicht mehr.
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Irgendwo hinter dieser Nebelwand ist er…hoffentlich.
Vorbei am Bruchhäusl beginnt der Anstieg zum Vierkaser, von dem aus es nur noch ein paar Minuten bis zum Hirschangerkopf sind. Es ist der direkteste Weg und man spart hier deutlich an Wegstrecke, aber nicht an Höhenmetern.
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Der Nebel wird dichter, aber alles was dichter wird, lockert auch irgendwann wieder auf (alte Trailrunner-Weisheit).
Der Anstieg hier ist echt giftig, aber dafür werde ich oben hoffentlich mit einer tollen Aussicht belohnt. In der Tat kämpft sich ab 1300m langsam die Sonne durch…ganz langsam.
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Aber stark die Sonne ist und viel gelernt sie über den Sommer hat, und so stellt sie der Nebel natürlich vor keine größeren Probleme und schon kurze Zeit später bin ich über dem Wolkenmeer.
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Das beflügelt natürlich ungemein und voller Elan geht es weiter zum Plateau am Vierkaser und booooooom…da ist die Aussicht of Awesomeness!
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Und als wenn es nicht noch besser gehen würde, setzt die Aussicht vom Hirschangerkopf, wenige Minuten später noch eins drauf.
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Oh man, das hat sich wirklich gelohnt. Watzmann und Co geben sich die Ehre hoch über dem Wolkenmeer und weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Ganz hinten, auf dem Gipfel des Berchtesgadener Hochthrons spazieren gerade zwei Personen rum, aber sonst sieht und hört man nichts.
Geil!
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Nach einer Pause geht es wieder runter zum Vierkaser und von dort mache ich mich an die Querung hinüber zur Klingeralm, allerdings nicht ohne einen kurzen Abstecher zum Roverkreuz.
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Im moderaten Auf und Ab geht es danach weiter, begleitet von einigen Gämsen, die sich schon langsam auf den Winter einstellen.
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Geniale Stimmung auf dem Weg zur Klingeralm.

An der Klingeralm angekommen, das übliche Bild…keine Menschnseele weit und breit. Nur das Nebelmeer und ich.
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Nach dem obligatorischen Panorama geht es über den Klingersteig wieder nach unten.
Hinunter zur Wolkenkante,
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mittenrein ins Nebelmeer.
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Im Anschluss geht es über die Forststraße runter zum Latschnwirt und dann wieder auf direktem Weg nach Hause.

Ein traumhafter Tag am Untersberg mit einem phantastischen Wolkenschauspiel.
Alles richtig gemacht.
Danke Schatzi das ich draußen spielen durfte, obwohl es unten nicht so toll ausgeschaut hat.

Hier geht es zum Run-above-the-clouds!

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10 Gedanken zu „Über den Wolken auf dem Hirschangerkopf“

  1. Wow – auch wenn man ja weiss, dass es über dem Nebel immer anders aussieht, ist es doch nochmals ganz anders, wenn man die Unterschiede so konkret sieht! Vielen Dank fürs virtuelle Mitnehmen 🙂
    Liebe Grüsse
    Ariana

  2. Hmmm, auf welchen Berg kann ich denn mal steigen um der Nebelsuppe zu entkommen? 😉

    Zum Glück hält so eine Wetterlage hier nie lange an.

    Schon cool, diese zwei verschiedenen Welten zwischen unten und oben bei Euch 🙂

    VGV

    1. Hihi, das stimmt. Dauerhafter Hochnebel wäre nix für mich. So schön es oben dann auch ist, aber unten im Tal drückt das Wetter nach der Zeit auf die Stimmung.

      Also wenn du aus dem Nebel willst, dann komm vorbei! 😉

      Viele Grüße aus dem SÜden

  3. Jedes Mal, wenn ich solche Bilder sehe, dann schießt es mir in den Kopf: Du solltest auch mal wieder in die Berge, wenn sie denn nicht so weit wären, kannst du mich mal mit dem Helikopter abholen, ich richte mich zeit mäßig ganz nach dir ? 😉

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