Untersberg im Frühling – Ich habe es vermisst

Als ich am Sonntag die Einladung für den Lauf am Untersberg verschickt habe, da sah es noch so aus, als würde es eine ziemlich feuchte Angelegenheit werden. Irgendwie hat es der Wetterbericht dann aber doch nochmal geschafft die Kurve zu kratzen und auch wenn es heute Mittag mal kurz nach Weltuntergang aussah; es blieb den ganzen Tag trocken und um 18:00 Uhr fühlte es sich am Latschenwirt fast ein bisschen wie Sommer an.

Kurz/kurz lautet das Motto und irgendwie kann ich es noch garnicht richtig glauben, dass der Schnee auf den Gipfeln jeden Tag weniger wird und es nicht mehr lange dauert bis die „R’s“ aus den Monatsnamen verschwinden und dann quasi fast schon Sommer ist.

Zu dritt sind wir heute unterwegs: Susann (Susei), Flo (Spechtei) und ich.
Jetzt ist auch klar, warum wir so geniales Wetter haben, denn für Susei ist es heute einer der letzten Läufe, bevor es sie nach 10 Jahren im Salzburger/Berchtesgadener Land, wieder näher zur Familie zieht.
Klar, da gibt das Wetter nochmal alles, da zeigt sich der Untersberg von seiner besten Seite und ich packe mal einen Uphill aus, der zu 99% auf genialen Singletrails verläuft.

Bevor die Natur komplett explodiert, müssen wir unbedingt nochmal den alten (originalen) Klingersteig in Angriff nehmen. Auch wenn es natürlich nicht bis zur Alm geht, sondern nur bis zur Mitte der Fläche, die Orkan Kyrill 2007 verwüstet hat, wird es bestimmt eine coole Sache.

Ich denke wenn man die Bilder sieht, dann dürfte klar sein, warum ich nach langer Zeit auch endlich mal wieder einen Blogbeitrag schreibe, denn diese Stimmung möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Der alte Klingersteig ist wirklich ein Traum und sehr abwechslungsreich. Leider ist er auch von Zecken verseucht.
Am letzten Wochenende hatte ich noch keine Probleme und heute habe ich mir bestimmt 20 von diesen Mistviechern unterwegs abgestriffen…Wahnsinn!
Aber egal, für diese Action nimmt man das in Kauf.


Ein genialer Uphill, immer bergauf, den Staufen und die untergehende Sonne im Blick und Bad Reichenhall und Salzburg zu Füßen.

Trailrunning-Herz, was willst du mehr. Darauf haben wir doch alle gewartet.
Ein geniales Gefühl!

Nach knapp 500 Höhenmetern drehen wir um und stürzen uns in den Downhill.

Bergab lassen wir es gemütlich angehen und rollen über die Forststraße nach unten.
Auch wenn es läuferisch nicht das Highlight ist, vong der Aussicht her ist es schon nice. 😉

Am Latschenwirt trennen sich dann unsere Wege.

Spechtei bis zum nächsten Mal!
Susei alles Gute auf den neuen Trails.

Astig wars!

Hier gehts zum Susei-Spechtei-astig-Move!

6 Gedanken zu „Untersberg im Frühling – Ich habe es vermisst“

  1. Hey, endlich mal wieder was zum lesen und Bilder gucken 😊
    Nette Tour, aber die beiden letzten Bilder haben schon was von den Staaten? Wäre schön mal öfters von Dir zu lesen…
    Zecken hatte ich am Wochenende auch schon wieder, v.a. so ganz kleine, die seh ich ohne Brille kaum 🤪

    Salut

    1. Danke dir Christian.
      Ja, der Downhill war die volle Dirtroad-Action. Absoluter US-Style! 😉

      Stimmt, diese Mistviecher sind verdammt klein, aber genauso hartnäckig wie dir Großen. 😉

      Viele Grüße

      Steve

  2. Ei, gucke da, da sind sie ja wieder, der Steve und seine Schreiblust 😀

    Aber Du hast recht, wenn so ein Lauf nicht der Aufhänger für einen Post ist, dann würde das nie wieder was werden.

    Zecken auf wilden Trails. Wenigstens die bleiben mir auf meinen zivilisierten Strecken erspart 🙂 Suche Dich gründlich ab, nicht das Dir so eine Borreliose-Therapie noch das Frühjahr versaut.

    VGV

  3. Lieber Steve,
    vielen Dank für die tollen Bilder und den Bericht!

    Ab und an ein paar Meter auf Forststraßen tun „dem tollen Lauf keinen Abbruch“! Und genau um diese Trails „beneide“ ich dich, auch wenn ich schon lange keine Zecken mehr hatte! Mein Trailrunning-Herz schlägt ja schon höher, wenn ich die Bilder anschaue!!! Da kann ich verstehen, dass dein Resümee positiv ausfällt!

    Viel Spaß weiterhin auf Up- und Downhills!
    LG Manfred

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