Streckencheck Chiemgau Trail Run

Am 5. Mai ist es soweit und 500 Läuferinnen und Läufer starten beim ersten Chiemgau Trail Run in Marquartstein auf einer der drei Distanzen (9km, 20km, 42km).
Eine kleine Gruppe hat sich heute zusammen mit Dominik weite Teile der mittleren Distanz angeschaut, so dass man mal grob einen Eindruck von der Strecke bekommt.

Wir starten unweit des Start-/Zielbereichs der mitten im Zentrum von Marquartstein, direkt am Rathausplatz liegt. Da könnte in zwei Wochen ordentlich Stimmung aufkommen.
Es geht zunächst auf einem breiten Wanderweg hinauf zur Schnappenkapelle. Dank der kontinuierlichen Steigung ist dieser erste Abschnitt sehr gut laufbar und weil so viel gequasselt wird vergeht die Zeit auch wie im Flug.
Auf dem Weg nach oben hat sich die Gruppe geteilt, aber die schnelleren warten immer auf die etwas langsameren, so dass wir dann wieder gemeinsam weiterlaufen.

Von der Kapelle hat man einen schönen Blick zum Chiemsee. Wenn man so ein die flache Ebene schaut, dann glaubt man garnicht, dass sich nur wenige Kilometer vom See entfernt, steile Singletrails nach oben schrauben.

Auf dem Weg zur Staudacher Alm machen wir noch einen kleinen Abstecher auf einen Felskopf (Madonna), der über einen kleinen ausgesetzten Grat zu erreichen ist und einen herrlichen Blick auf die Umgebung gewährt.

Spätestens jetzt sollte klar sein: „Der Chiemgau kann was!“
An der Alm angekommen wird auch schon der Blick auf die Nordseite des Hochgern frei und man erkennt, dass hier noch einiges an Schnee liegt; wenngleich er sich bei diesem Wetter jeden Tag meterweise zurückzieht.

Aber die Bedingungen sollten es zulassen, dass wir über den sogenannten Steinernen Acker nach oben auf den Hochgernsattel kommen. Aber es wird schweißtreibend!

Dieser Anstieg über das Schneefeld hat es wirklich in sich und der Schweiß rinnt ordentlich aus allen Poren.
Hoffen wir mal, dass bis zum Chiemgau Trail Run noch einiges von dem weißen Zeug weggebrannt wird, denn dieser Abschnitt könnte sonst ziemlich tricky werden. Aber ich bin mir sicher, das Dominik und seinem Team notfalls schon was einfallen wird.
Oben angekommen, wird es merklich flacher, aber der Schnee wird nicht weniger.

Aber, der Gipfel ist schon fast zum Greifen nahe und auf dem Kamm erkennt man auch schon die ersten Wanderer, die vom Süden her auf den Hochgern steigen.

Hilft ja nix…weiter geht’s und nach knapp 20 Minuten sind wir dann auf dem Gipfel und somit dem höchsten Punkt der Strecke.

Und die Aussicht kann sich natürlich echt sehen lassen und entlohnt für alle Strapazen.


Auf dem Weg zum Hochgernhaus schlagen wir noch eine Variante über einen weiteren Gipfel, den Zwölferspitz, ein.

Der liegt quasi auf dem Weg und da nehmen wir ihn natürlich mit, gefolgt von einem steilen, Downhill durch den Wald, der uns direkt über dem Hochgernhaus wieder auf den Weg spuckt.
Diese Locals hier kennen ich jede Variante und haben tausende Geheimtipps auf Lager…genial!
Am Hochgernhaus angekommen gönnen wir uns eine Pause und füllen die Flüssigkeitsspeicher wieder ordentlich auf,

bevor wir uns über den Normalweg wieder hinunter nach Marquartstein stürzen.

Ein gelungener Streckencheck des Chiemgau Trail Run auf echt genialen Trails in einer genauso genialen Bergwelt.
Wenn das Wetter in zwei Wochen mitspielt, dann wird das eine hammermäßige Premiere; davon bin ich überzeugt.

Ich wünsche mir, dass der Chiemgau Trail Run zu einer festen Instanz hier in der Region wird, denn genau solche Events fehlen uns noch.

Jungs und Mädels, ich drücke euch die Daumen, dass ihr in zwei Wochen sagen könnt: „Der Chiemgau Trail Run 2018 war ein voller Erfolg. Wir sehen uns 2019 wieder!“

Hier geht es zum #CTR18-Streckencheck-Move!

7 Gedanken zu „Streckencheck Chiemgau Trail Run“

  1. Lieber Steve,
    ooch, wenn ich doch nur schon wieder richtig fit wäre!
    Auch wenn ich gerade solche Strecken liebe, geht es mir wie Volker, da geht mir beim Bildergucken die Puste aus. Aber es sind geniale Bilder von einer schönen Strecke!
    Ich wünsche der Veranstaltung auch, dass sie so richtig einschlägt und der Region erhalten bleibt!
    LG Manfred

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