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Daffy-Attacke Teil 2

Teil 2 der Daffy-Attacke vom Wochenende.

Leider ist meine Kamera nicht die Beste und wenn es um Aufnahmen mit etwas Dynamik geht, dann stößt sie schnell an ihre Grenzen.
Aber dank des Gripmasters ist das natürlich kein Problem, denn wie es sich gehört, hatte er mal wieder das richtige Equipment dabei und ist nun so freundlich und stellt mir ein paar seiner Schnappschüsse zur Verfügung.
Jetzt kommt der Speed noch besser zur Geltung und man sieht, dass man die Wörter “Schneeschuhe” und “schnell” sehr gut in einem Satz verbauen kann.
Go…Daffy…Go!

Fotos by Gripmaster



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Daffy Duck hat große Füße und einen großen Schnabel. Wenn man Schneeschuhe aufeinander legt erkennt man, mit etwas Phantasie, den großen Schnabel und wenn man sich die Teile an die Schuhe baut, dann hat man große Füße.
Es ist wieder Trailrunner’s Runday und da uns der große Schnabel bei der momentanen Schneesituation nicht viel weiterhilft, verwenden wir die Schneeschuhe eben dafür, wofür sie gedacht sind.
Es ist der erste Runday mit Schneeschuhen und für Einige (auch für mich) ist es auch die erste Tour mit Schneeschuhen. Das Trailschnittchen hat genügend Schneeschuhe organisiert und somit steht der “Daffy-Attacke”, auf den 1351m hohen Laubenstein bei Aschau im Chiemgau, nichts mehr im Weg.

Letzte Woche titelte das BGL Wochenblatt noch mit dem “neuen Trend” und der “Langsamsportart”.
Wir gehen also heute mit dem Trend, aber langsam muss es ja nicht unbedingt sein…und das wird es auch nicht werden.

Man kann mit Schneeschuhen laufen, aber es ist wesentlich anstrengender, allerdings immer noch einfacher als bei den aktuellen Verhältnissen ohne Schneeschuhe unterwegs zu sein.

Unser Weg führst uns zunächst durch den Wald, auf schmalen Pfaden, teils gespurt, teils ungespurt.
Bei einem sommerlichen Trailrun könnte ich sicherlich mehr über die Strecke schreiben, denn da änderst sich ja ständig etwas und aus einem breiten Weg wird ein schmaler Singletrail, oder auf trocknen Waldboden folgen glitschige Steine…; aber bei einer Schneeschuhtour ändert sich der Untergrund nicht, zumindest sollte er das nicht.

Schnee ist weiß, kalt, mal fest, mal pulvrig, mal sinkt man tief ein, mal weniger tief…und so war es auch heute.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, das ein “Trailrun” mit Schneeschuhen nicht weniger anstrengend ist oder nicht weniger Spaß macht.



Es ist definitiv eine coole Sache und man kommt genauso oben am Gipfel an wie bei anderen Sportarten auch…

…nur runter ist es total anders und total genial.
Es erfordert ein bisschen Übung, aber nach den ersten Downhill-Metern hat man es halbwegs raus und kann so richtig Gas geben.

Eine feste Schneedecke ist hier vorteilhafter als Pulverschnee, aber auch wenn man nicht so tief einsinkt merkt man schnell, dass es mit der Zeit sehr anstrengend wird die Füße richtig hoch zu heben. Man sollte darauf achten, dass der Oberkörper nicht schneller ist als die Füße, denn sonst haut’s die Bremse rein, was aber im weichen Schnee relativ harmlos ist.

Wenn alles passt und man genug Speed hat, dann fliegen die Flocken…

…in einer traumhaften Kulisse.

Knappe vier Stunden haben wir uns heute im Schnee ausgetobt und gemessen an meiner Schweißproduktion stand die Tour einem Trailrun im Sommer in nichts nach. Der Downhill war natürlich das absolute Highlight.
Wie bei allen winterlichen Unternehmungen in diesen Lagen darf man die aktuelle Lawinenlage natürlich nicht aus den Augen lassen.

Nochmals vielen Dank an Trailschnittchen Julia für die Organisation und das Ausleihen der Schneeschuhe und an den Gripmaster für die Bilder, die DVD und diese grandiose Wortschöpfung: “Daffy-Attacke”
Natürlich auch vielen Dank an alle Teilnehmer…bis zum nächsten Mal.

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Nachdem Merinowolle bei T-Shirts und Baselayern immer beliebter wird findet man nun auch vermehrt Oberbekleidung aus diesem natürlichen Material. Mit dem Sierra Full Zip liefert Icebreaker ein interessantes Kleidungsstück aus deren Realfleece-Kollektion. Somit verbindet man die vorteilhaften Eigenschaften der Merinowolle mit den Eigenschaften, die man normalerweise nur von den “künstlichen” Fleeceprodukten kennt.
Die Realfleece-Produkte von Icebreaker eigenen sich besonders für kalte bis sehr kalte Temperaturen. Abhängig von der Intensität der jeweiligen Aktivität und den Witterungsverhältnissen muss man entscheiden ob man sich für das Realfleece als Isolationssschicht unter der Soft- / Hardshell entscheidet oder es als obere Bekleidungsschicht trägt.
Wie schon bei der natürlichen Daune und dem synthetischen Primaloft, gibt es auch bei einem Reafleece aus Merinowolle und einem synthetischem Fleece, diverse Unterschiede.
Die natürliche Merinowolle besitzt wesentlich bessere Wärmeeigenschaften und hält auch im feuchten Zustand den Körper warm. Jeder kennt das eisige Gefühl wenn man unter einem Fleece stark schwitzt; natürlich schwitzt man auch unter Merinowolle mit der Zeit, aber es ist wesentlich “angenehmer” und aufgrund besserer Atmungsaktivität schwitzt man im Regelfall später. Wenn die Merinowolle allerdings einmal nass geworden ist, dann trocknet sie langsamer als das synthetische Gegenstück. In Sachen Geruchsentwicklung hat die Wolle ganz klar die Nase vorn, denn was für die Unterwäsche aus Merino gilt, das zählt auch für ein Fleece aus Merinowolle: Es ist geruchsabweisend und man kann es gut und gerne eine Woche auf einer Tour tragen ohne wegen Geruchsbelästigung den warmen Winterraum verlassen zu müssen.
In puncto Gewicht ist Merinowolle, verglichen mit dem synthetischen Fleece, schwerer.

Beim Sierra Full Zip verwendet Icebreaker 260 g/m² starke Merinowolle. Die Wolle stammt von Schafen aus den Neuseeländischen Südalpen und somit fühlt sich das Realfleece natürlich auch in unseren Regionen sehr wohl.
Der durchgehende Frontreißverschluss ist hinterlegt, wodurch ein Scheuern auf der Haut oder das Verhaken in der unteren Bekleidungsschicht verhindert wird. Außen kommt beim Sierra Full Zip das klassische “Jersey Finish” zum Einsatz und sorgt so für einen schlichten, glatten Look, was das Realfleece durchaus alltagstauglich macht. Innen sorgt aufgerauter “Terry Strick” für ein kuschelig, warmes und weiches Tragegefühl.
Zwei Reißverschluss-Seitentaschen bieten genügend Platz für diverse Kleinigkeiten und wärmen auch kalte Hände wieder auf. Am linken Oberarm befindet sich eine weitere, kleine Reißverschluss-Tasche. Hier findet der MP3-Player oder der Skipass seinen Platz. Die Tasche lässt sich etwas umständlich öffnen. Man benötigt etwas Fingerfertigkeit, denn sonst lässt sich die Tasche nicht öffnen. Alternativ kann man auch mit dem Kinn den oberen Teil fixieren oder mit den Zähnen etwas nachhelfen. Bedenkt man aber, dass man die Tasche sicherlich nicht ständig öffnen muss, kann man über diese Kleinigkeit hinweg sehen.
Durch die vorgeformten Raglanärmel gibt es im Schulterbreich keine Nähte, wobei sich beim Tragen eines Rucksackes keine Druckstellen bilden. Kommt ein Rucksack zum Einsatz, so kann es aber vorkommen, dass die beiden Seitentaschen durch den Hüftgurt überdeckt werden und bei geschlossenem Hüftgurt nicht mehr zugänglich sind. Eine kleine Napoleontasche, anstatt der Tasche am Oberarm, wäre hier vielleicht die bessere Alternative gewesen.

Beim Praxistest zeigt das Realfleece seine Stärken. Während dem Aufstieg bei einer Skitour bleibt es zunächst im Rucksack, da gerade im hochpulsigen Bereich die Kunstfaser bessere Eigenschaften besitzt, bzw. das Realfleece zu warm wird. Am Gipfel angekommen kommt das Realfleece aus dem Rucksack und dient nun als wärmende Schicht, die sich auch auf nackter Haut sehr angenehm trägt. Der hohe Kragen sorgt zusätzlich für ein angenehm, warmes Gefühl.
Noch schnell eine Hardshell anziehen und schon geht es an die Abfahrt. Mollig warm ist es und auch der Schweiß der sich im Laufe der Abfahrt bildet, sorgt nicht für ein unbehagliches Gefühl.

Das Sierra Full Zip von Icebreaker bzw. die Realfleece-Kollektion bieten eine interessante Alternative zum synthetischen Fleece. Die Vorteile der Merinowolle liegen auf der Hand, sollten aber trotzdem gegen die Vorteile von “normalem” Fleece abgewogen werden. Letztlich hängt es vom Einsatzbereich ab, ob man sich für den “Schafspelz” entscheidet oder auf die “altbewährte” Variante zurückgreift.
Die Produkte von Icebreaker machen einen sehr guten Eindruck und abgesehen von der Sache mit den Reißverschluss-Taschen gibt es nichts auszusetzen. Nicht nur bei der Berg- oder Skitour, sondern auch im Alltag lassen sich die Produkte tragen.
Wenn man bereit ist einen etwas höheren Preis, gegenüber den synthetischen Produkten, zu zahlen, dann sollte man sich Fleeceprodukte aus 100% Merinowolle einmal anschauen.
Gewicht: 482g (Größe M)

Mehr Informationen unter http://eu.icebreaker.com/

In Kooperation mit via-ferrata.de – dem Portal für Klettersteige und Skitouren

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Happy Birthday

Vor genau einem Jahr ging www.uptothetop.de online.
Nachdem ich den Blog knapp über zwei Jahre bei wordpress gehostet hatte, bekam er nun seine eigene Domain.

Über drei Jahre gibt es diesen Blog schon und auch wenn ich vor Kurzem erst einen kleinen Rückblick verfasst habe, möchte ich mich an diesem “Ehrentag” nochmals bei all meinen Lesern bedanken und euch einen kurzen Ausblick geben.

Über die Zeit ist die Seite immer mehr gewachsen und auch in Zukunft wird sich Einiges tun. Aktuell ist ein neues Logo in der Entwicklung und auch das Seitendesign wird bei Gelegenheit überarbeitet/ausgetauscht werden.

Als kleiner Ausblick für die kommenden Monate:
Neben den Berichten und Eindrücken meiner Touren gibt es noch im Februar ein Interview mit Gerlinde Kaltenbrunner, bevor dann ab Ende März / Anfang April die Tourenskier wieder in den Keller wandern werden (vorausgesetzt der Winter spielt mit) und wieder verstärkt die Trailrunningschuhe zum Einsatz kommen.
Ich nehme am Rennsteiglauf und dem Salomon Zugspitz Supertrail teil und werde davon berichten, werde zwei Tage mit den Steinböcken und Gämsen durchs Hagengebirge laufen und sicherlich auch wieder das “Projekt 2890″ ins Auge fassen.
Nebenbei ist auch noch ein geniales Trailrunning-Projekt in Planung…aber darüber wird erst nach Beendigung des Projekts berichtet.

Vielen Dank…Weiter so…

…Happy Birthday

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E = mc²

“Es ist absolut möglich, dass jenseits der Wahrnehmung unserer Sinne ungeahnte Welten verborgen sind.”
Albert Einstein

War Albert Einstein Trailrunner / Läufer?
Bin ich Physiker?

Wahrscheinlich trifft Beides nicht zu und doch passt es irgendwie zusammen, denn heute war so ein Relativitätstheorie-Tag.
Bei Einsteins berühmter Relativitätstheorie geht es um Raum, Zeit und Gravitation. Auch beim Laufen geht es Vielen um die Zeit, die sie in einem bestimmten Raum (Bahn, Halle, Gelände, etc.) zurücklegen und letztendlich sorgt die Gravitation dafür, dass wir laufen und nicht schweben.
Also war Einstein doch Läufer, oder nicht?
Die Gravitation habe ich heute nicht außer Kraft gesetzt, aber Zeit und Raum.

Das geht ganz einfach: Laufklamotten an, Rucksack auf, Uhr aus und los gehts.
Ziel? Undefiniert!
Kein Raum, keine Zeit – nur die Gravitation und ich.

Links, rechts, geradeaus, zurück, rechts, geradeaus, links…
Einfach Laufen, egal wohin, egal wie lange…nur angekommen will ich am Schluss wieder.
Ungewohntes Gefühl – Planlos durchs Weltall – aber es hat was.

Danke Einstein…Laufen ist relativ, oder nicht?

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-17 Grad zeigt das Thermometer an, als ich um 8:15 Uhr, auf dem Parkplatz am Königssee, aus dem Auto steige. Meine Finger sind jetzt schon kalt, denn man sollte nicht ohne Handschuhe Eis kratzen und auch nicht bei solchen Temperaturen ohne Handschuhe Auto fahren.

Bei diesen eisigen Temperaturen ist das richtige Bekleidungskonzept der Schlüssel zu einer gelungen Tour. Nichts ist schlimmer als während der Tour zu frieren; wenn die Gedanken ab der ersten Minute in der warmen Hütte sind. Zwar sind meine Finger am Anfang noch kalt, aber dank zwei Paar Handschuhen und genug Bewegung in den Armen kommen sie langsam auf Betriebstemperatur. Der Rest ist auch gut eingepackt. Statt einer langen Unterhose habe ich meine dicke Laufhose unter die Skitourenhose gezogen und unter der Hardshell kommt eine dünne Primaloft-Schicht und darunter ein warmes Fleece-Shirt; Mütze auf dem Kopf, Buff um den Hals…auf geht’s Richtung Stahlhaus.
Hinter der Talstation der Jennerbahn steige ich zunächst ein paar Meter auf der Piste auf, bevor, gut erkennbar, der Aufstieg für die Tourengeher nach rechts in den Wald abzweigt.

Gut geschützt gegen den Wind führt die Spur anfangs durch den Wald, bevor sie im weiteren Verlauf auf den Hochbahnweg trifft.

Auf dem bekannten Sommer-Wanderweg geht es nun weiter, oberhalb der Rabenwand, vorbei an einem kleinen Aussichtspunkt, Richtung Königsbachalm.

Zwar ist es weitgehend windstill, aber kalt ist es trotzdem. Am Körper spüre ich die Kälte nicht, da ich mittlerweile schon ins Schwitzen komme – lieber schwitzen als frieren – aber im Gesicht merke ich deutlich, dass es heute etwas kälter ist als sonst. Über meinen Augenlidern hat sich eine dünne Eisschicht gebildet, die beim Schließen der Augen immer wieder reißt. Meine Mütze wärmt zwar den Kopf, aber durch den Schweiß und die Feuchtigkeit ist sie mittlerweile an einigen Stellen an der Stirn fest gefroren.
Winter…wir wollten ihn…hier ist er.

An der Königsbachalm angekommen biege ich zunächst Richtung Gotzenalm ab. Mal schauen, ob es vielleicht eine Aufstiegsspur gibt, aber am Wasserpalfen, oberhalb der Königsbachalm, gibt es nur Abfahrtsspuren. Die Gotzenalm wäre sicherlich auch ein schönes Ziel, aber ohne Spur muss ich da heute nicht hin, zumal ich nicht einmal weiß, ob man überhaupt von dieser Seite aus zur Gotzenalm aufsteigt.

So geht es nach ein paar Fotos wieder hinunter zur Königsbachalm und weiter Richtung Stahlhaus.
Vorbei an der Bärenwand, hinüber zur Königsbergalm und weiter zum Schneibsteinhaus.

Unterhalb des Schneibsteinhauses wird es dann noch einmal extrem kalt. Der Wind pfeift hier sehr heftig und es gibt keinen Schutz durch Bäume oder Felsen. Über das Torrener Joch kommt er gepfiffen und nimmt keine Rücksicht auf mich. Nicht mal die zwei Paar Handschuhe halten ihm Stand und auch im Gesicht wird es langsam unangenehm. Gerade hier, wo doch der Blick auf den Watzmann so schön ist. Ich hole die Kamera aus der Jackentasche, nehme sie aus der Kameratasche heraus und nehme die Kameratasche kurz in den Mund, da ich ja nur ein Bild machen möchte und danach die Kamera wieder wegpacke.
Metall, Kälte und Lippe passt nicht zusammen und im Nu klebt die Kameratasche an meinem Mund. Zum Glück merke ich es schnell genug, bevor sie richtig festfriert. Das Bild habe ich natürlich auch noch gemacht.

Die letzten Meter zum Stahlhaus und dann heißt es erst einmal aufwärmen, Kaffee trinken, Klamotten wechseln und aufwärmen. Meine Finger freuen sich über die warme Kaffeetasse und langsam tauen sie wieder auf.
Nach einer ausgiebigen Pause geht es weiter. Kurze Querung hinüber zur Skipiste, Felle von den Skiern abziehen und schon beginnt die Abfahrt. Meine Skibrille ist leider vereist und ich bekomme nur ein kleines Guckloch frei, also fahre ich ohne. Ist zwar kein besonders angenehmes Gefühl, aber machbar.
Im Dezember 2010 war ich zum letzten Mal hier auf der Piste unterwegs. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich damals noch einige Probleme hatte…heute läuft alles wunderbar. Zwar Gewinne ich sicherlich keine Preis für die Haltung und die Technik, aber es klappt schon um ein Vielfaches besser als damals.

Die Piste ist in einem sehr guten Zustand und aufgrund des kalten Wetters haben sich sicherlich einige Skifahrer heute für ein Alternativprogramm entschieden, denn es ist erstaunlich wenig los.
So endet meine Skitour, mit einer Pistenabfahrt, am Parkplatz Königssee. Eiskalt war es, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Wenn man einige Dinge bei diesem Wetter beachtet und sich richtig anzieht, dann sind Temperaturen von -17 Grad keine Ausrede zu Hause zu bleiben.

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Im Vergleich zur letzten Woche hat sich die Lawinenlage entspannt und das Wetter ist auch etwas besser. Zwar nicht optimal, aber besser.
Es wird also endlich wieder Zeit für eine Skitour und Holger ist auch mal wieder mit von der Partie. Unser heutiges Ziel ist die Watzmanngugel am Nordgrat des Watzmanns.
Die Tour beginnt am Parkplatz der Wimbachbrücke und führt zunächst entlang des Sommerweges Richtung Watzmannhaus und Stubenalm.

Über die Spur muss man sich hier keine großen Gedanken machen. Die Tour wird relativ häufig begangen und so findet man immer eine Spur. Zudem führt die Route immer entlang des Sommerweges und erleichtert somit die Wegfindung; wobei im Winter hier irgendwie alles etwas anders ausschaut.

Wir entscheiden uns für den direkten Weg zur Stubenalm und wählen nicht die Variante entlang des Schapbachs.
Mal steil, dann wieder etwas flacher zieht sich der schmale Weg durch den Wald nach oben.

Unterhalb der Stubenalm zweigt eine Aufstiegsvariante nach rechts in den Wald ab. Diese Route ist auch auf diversen Karten als Aufstieg ausgewiesen und verläuft direkt durch den Wald nach oben, ohne einen Bogen über die Stubenalm zu machen. Das Gelände wird etwas steiler und die Spur etwas anspruchsvoller. Nach knapp 300 Höhenmetern treffen wir wieder auf die breitere Route. Deutlich erkennt man, dass die Breite der Route und der Kahlschlag nicht natürlichen Ursprungs sind.

Hier verlief früher eine FIS-Rennstrecke, was heute den Vorteil hat, dass, zumindest im oberen Teil, viel Platz zum Ausfahren ist.
Die letzten 400 Höhenmeter sind noch einmal um einiges steiler als der Anfang. Die Aufstiegsroute verläuft am Rand der ehemaligen Piste, kreuzt diese im oberen Teil und zieht anschließend nach rechts, durch den Wald, hinauf zur Watzmanngugel.

Bei gutem Wetter würden wir hier, auf 1801m, sicherlich ein paar schöne Blicke ins Tal, den Hochkalter und natürlich hinauf zum Watzmann haben, aber der Nebel und die Wolken wollen sich einfach nicht verziehen. So bleibt uns nur übrig, das Panorama zu erahnen.

Nach einer kurzen Pause werden die Skier und die Ausrüstung für die Abfahrt präpariert.
Da diese Tour relativ oft gegangen wird und auch heute einiges los ist, finden wir natürlich keine unberührten Pulverschneehänge, aber Spaß macht es trotzdem. Zwar stelle ich mich noch etwas “blöd” an, gerade im mittleren Teil nach der Stubenalm fahre ich mehr rückwärts als vorwärts, aber ich komme ohne nennenswerte Stürze nach unten.

Skifahren lernt man nur durch Skifahren und runter kommt man immer…irgendwie.
Eine tolle Skitour, die durch ihre Lage und Routenführung relativ lawinensicher ist und auch bei nicht ganz optimalen Verhältnissen gegangen werden kann.

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Nowhere

Wart ihr schon einmal im Nirgendwo?
Ich war dort!

Keiner weiß wie weit es bis ins Nirgendwo ist. Sind es 500m oder 500km. Auf dem Weg ins Nirgendwo muss man vorbei an den dunklen, furchteinflößenden Wächtern. Direkter Blickkontakt ist unbedingt zu vermeiden. Beachtet man diese Regel, dann wird einem der Zugang ins Nirgendwo gewährt.

Hat man diese Prüfung bestanden, ist man befugt den Weg ins Nirgendwo fortzusetzen.
Irgendwann gibt es keine Straßen mehr. Man hat die Wahl zwischen dem linken oder dem rechten Trail. Aufgrund fehlender Berge fällt die Orientierung relativ leicht. Einfach immer auf dem Trail durch die Landschaft und wenn er endet, dann läuft man einfach weiter bis zum nächsten Trail.
Ein Kreuz markiert den, mit 94m ü. NN, höchsten Punkt im Nirgendwo.

Ein Gipfelkreuz? Eine Mahnung an die, die sich nicht würdig erweisen die Trails des Nirgendwo zu betreten?

Der Trail trägt mich weiter. Durch hohes Gras, über flache Wiesen, staubige Pisten, durch den Wald, über Felder, entlang der Waldgrenze.
Regen, Hagel, kurzer Sonnenschein, starker Gegenwind. Im Nirgendwo scheint es kein konstantes Wetter zu geben. Hier gibt es alle Wetterarten die sich anschließend auf der ganzen Welt verteilen.

Welchen Trail soll ich nehmen? Die Auswahl ist riesig.
Führen sie alle ans Ziel?
Wo ist das Ziel?
Ein Trail trägt mich raus aus dem Nirgendwo und spuckt mich auf die Asphaltstraße.
Trailrunning im Nirgendwo und ich bin wieder raus gekommen.
Ich fühle mich ein bisschen wie Frodo, der gerade den Ring in den Schicksalberg geworfen hat und nun wieder auf dem Rückweg nach Beutelsend ist.

Ich komme wieder und hoffe, dass mir das Nirgendwo ein weiteres Mal so wohlgesonnen ist.

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Rab MeCo 120 Tee

*Rab wurde über die Sache mit dem Pilling und der Ablösung des Logos informiert. Die Antwort wird nach einem Besuch auf der ISPO am 29.01. nachgereicht.

- Update (ISPO 29.01.2012): Bei dem mir zur Verfügung gestellten Shirt handelt es sich wohl um ein Vorserienmuster. Es wird nun gegen ein neues Ausgetauscht bei dem das Problem mit dem Logo nicht mehr vorkommen soll und das Pilling auch wesentlich geringer sein soll.

- Update (Development Team, England 20.02.2012): Bei dem Shirt handelte es sich um ein Vorserienmuster. In der Zwischenzeit wurde das Verfahren für die Aufbringung des Logos deutlich verbessert und das Pilling konnte auch erheblich reduziert werden. Ein neues Shirt aus der aktuellen Produktion ist auf dem Weg.


Der Vorteil von Merinowolle ist, dass sie über einen sehr langen Zeitraum geruchsneutral bleibt. Das bedeutet, man kann ein Merino-Shirt gut und gerne zwei Wochen auf einer Tour anziehen, ohne das man Gefahr läuft, auf der Berghütte alleine am Tisch zu sitzen.
Der Vorteil von Kunstfaser ist, dass sie sehr schnell trocknet. Allerdings kann der Geruch, eines drei Tage nicht gewaschenen Kunstfaser-Shirts, sämtliche Wildtiere im Umkreis von mehreren Kilometern vertreiben.
Mit dem Meco 120 Tee vereinigt Rab die Eigenschaften beider Materialien.
Der Baselayer, der sowohl als Unterwäsche als auch als T-Shirt getragen werden kann, besteht aus 65% Merino (umweltfreundlich produziert) und 35% Cocona.
Merinowolle hat neben dem natürlichen Geruchsschutz auch den Vorteil im feuchten Zustand zu wärmen und trägt sich auf der Haut wesentlich angenehmer als Kunstfaserprodukte (persönliche Meinung).
Cocona bietet neben der schnelleren Trocknungszeit noch weitere Vorteile. In Cocona sind Aktivkohleteilchen (gewonnen aus Kokosschalenabfällen) eingearbeitet, die geruchshemmend wirken. Somit hat man den Vorteil des schnell trocknenden Stoffes ohne dabei einen großen Nachteil durch Geruchsbildung zu haben.

Im Praxistest schlägt sich das MeCo 120 Tee sehr gut. Der Stoff ist dünn, elastisch und passt sich optimal an. Das Tragegefühl auf der Haut ist sehr angenehm. Auch im feuchten Zustand wärmt das Shirt noch und bringt somit die Vorteile von Merinowolle zum Einsatz. Die Trocknungszeit ist verglichen mit “reinen” Merino-Shirts um einiges kürzer. Cocona hält also was es verspricht und in puncto Geruchsbildung zeigen die Aktivkohleteilchen (im Polyesteranteil), in Verbindung mit der Merino-Wolle, ihre Wirkung. Auch nach mehrmaliger, starker körperlicher Belastung und erheblicher Schweißproduktion bewahrt das Shirt seinen “neutralen” Geruch.
Nach einigen Waschgängen kam es allerdings in einigen Bereichen zu “Pilling”*. Hierbei bilden sich Fussel und Knötchen, in diesem Fall, auf der Außenseite, die aber zu keinerlei Funktionseinschränkungen führen. Reduzieren lässt sich dieser Effekt indem man die Kleidung auf links wäscht und spezielles Waschmittel verwendet. Ich bin diesbezüglich mit dem Rab MeCo 120 Tee genauso wie mit anderen Merino-Shirts umgegangen und musste leider feststellen, dass sich der Effekt früher als bei anderen Modellen einstellte, was aber auch auf den Polyesteranteil zurückzuführen ist, den es bei reinen Merino-Shirts nicht gibt. Auch überstand das Logo auf der Brust leider nicht den letzten Waschgang. Löcher, offenen Nähte oder sonstige Materialeinschränkungen ließen sich aber nicht feststellen.
Trotz des negativen Punktes ist das Meco 120 ein leichtes und “leistungsstarkes” Shirt. Die Kombination aus Merino und Kunstfaser ist eine sehr feine Sache.
Gewicht: 116g (Größe M)

Mehr Informationen unter http://rab.uk.com/

In Kooperation mit via-ferrata.de – dem Portal für Klettersteige und Skitouren

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…und führt mich irgendwo hin.

Eigentlich wollte ich heute eine kleine Skitour unternehmen, aber bei Lawinenwarnstufe 4, Gefahrenstellen in allen Hangrichtungen und Unwetterwarnungen vor Sturm, Orkan und Starkschneefall muss das nicht unbedingt sein.

Ich entschließe mich also die Trails vor der Haustür etwas auszukosten und frische Spuren in den Schnee zu fräsen.

Es geht über verschneite und unberührte Waldwege hinauf zur Padinger Alm, vorbei am neuen Gripmobil :-) ,

ein paar Höhenmeter bergauf und dann wieder hinunter Richtung Padinger Alm und weiter durch den Wald zum Listwirt.
Vorbei am Listsee

und über einen absolut genialen Trail hinüber zum Thumsee.

Einmal um den See und über den Salinenweg hinauf zum Kugelbachbauer bei Karlstein.
Über die Amalienhöhe geht es wieder nach Hause.

Keine Gipfel, keine grandiosen Panoramablicke, aber dafür über zwei Stunden purerer Wintertrailgenuss. Ein toller Trailrun auf verschneiten Pfaden um Bad Reichenhall.

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