Lupine Piko X7…

…oder die Antwort auf dunkle Trails und faule Ausreden.
Lupine Piko X7 1
Zugegeben, ich habe lange überlegt, ob es Sinn macht, 339 Euro für eine Stirnlampe auszugeben. Umgerechnet sind das über 600 Mark!
Brauche ich so etwas wirklich?
Vor ungefähr zwei Jahren habe ich noch geschrieben, dass ich mir keinen dieser modernen Autoscheinwerfer auf den Kopf schrauben werde und jetzt renne ich mit 1200 Lumen durch die Gegend.
Zeiten ändern sich und der technologische Fortschritt macht auch vor mir nicht halt.
Ich gehe nicht mehr ohne Smartphone aus dem Haus, laufe nur noch mit meiner Ambit und jetzt, sobald die Sonne untergeht, atomisiert meine Lupine Piko X7 die Dunkelheit.
Endgültig überzeugt war ich von der Leistung der Lupine bei einer nächtlichen Runde auf den Falkenstein mit dem Gripmaster. Er drehte seine 1200 Lumen auf und ich sah überhaupt nicht das meine 85 Lumen auf dem Kopf leuchteten.
Seit diesem Zeitpunkt war für mich klar: „Ich brauche so ein Teil!“
Tim Taylor wollte auch immer mehr Power und jetzt bin ich an der Reihe!
Mehr Power!
http://www.youtube.com/watch?v=nTGiyHdgmDY

Die 1200 Lumen der Lupine Piko X7 halten dank des starken Akkus vier Stunden. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Verstauen des Akkus in der Tasche oder im Rucksack, aber man gewöhnt sich schon daran. Das lange Kabel stört nicht und der Vorteil ist, dass man am Kopf kaum Gewicht hat.
Lediglich 90g für Lampenkopf und Stirnband, 50g das Kabel und der Akku macht sich mit seinen 242g in der Tasche nicht sonderlich bemerkbar.
Lupine Piko X7 3
Die verschiedenen Leuchtstufen der Lampe lassen sich unterschiedlich programmieren; mir reicht aber die Standardeinstellung:
13 Watt (1200 Lumen – 4 Stunden), 4 Watt (470 Lumen – 12 Stunden) und 0,4 Watt (50 Lumen – 112 Stunden).
Der Akku zeigt durch seine Leuchtdioden die Power an, so dass ich immer bequem vor dem Lauf entscheide, auf welcher Stufe ich mir heute meinen Weg durch die Dunkelheit brenne…und es ist eigentlich immer die höchste Stufe für maximalen Spaß!
Auf der Seite von Lupine hat man unter anderem einen schönen Leuchtweitenvvergleich um sich vorab schon mal ein ungefähres Bild der Power machen zu können.
Lupine Piko X7 2
Wie gesagt, ich war von der Leistung und auch von der Verarbeitung überzeugt.
Das Gefühl ist ungefähr so, wie wenn man seit vielen Jahren mit seinem Auto immer nur im zweiten Gang bei voller Drehzahl gefahren ist, weil die anderen Gänge kaputt sind. So kommt man zwar auch von Berchtesgaden nach Flensburg, aber im sechsten Gang ist es doch wesentlich komfortabler, schneller und es macht mehr Spaß.
Mit der Power der Stirnlampe ist es genauso. Je technischer die Strecke, desto mehr Spaß macht es, je heller die Lampe ist.
Mit 85 Lumen kann man locker auf Waldwegen seine Runde drehen, aber im technischen Downhill hängen die Sicherheit, die Geschwindigkeit und somit auch der Spaß, ganz eng mit der Leistung der Lampe zusammen. Da kann man mit 85 Lumen langsam den Trail nach unten laufen oder man donnert ihn mit 1200 Lumen nach unten wie am Tag.
Ein großer Vorteil, den ich nicht mehr missen möchte.
Lupine Piko X7 5
Aber auch bei flachen Läufen in einfachem Gelände macht es mit mehr Licht auf dem Kopf, einfach mehr Spaß.
Probiert es mal aus…ich verspreche euch, ihr werdet begeistert sein!
Ich laufe mit nichts anderem mehr und bin sogar soweit, dass ich bevorzugt bei Dunkelheit laufe und dann extra lang, um in den vollen Genuss zu kommen…Klingt doof: Ist aber so!

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